Trug und Schein: Ein Briefwechsel

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03. November 1942

17.)

Diens­tag, am 3. Novem­ber 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes, teu­res Herz! Mein liebs­ter [Roland]!

Es reg­net heu­te. Ziem­lich kalt ists drau­ßen und es hat den Anschein, als ob es bald mal Schnee gibt. Vori­ges Jahr um die­se Zeit war schon alles in Weiß gehüllt. Ich war heu­te auf dem Wochen­markt. Tan­te K. hat­te 2 Kür­bis­se und 5 ℔ Sel­le­ri [sic] zur […]

02. November 1942

Mon­tag, am 2. Novem­ber 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes teu­res Herz, Du! Mein [Roland]!

[*] Schon am Nach­mit­tag will ich heu­te zu Dir kom­men; denn für den Abend hat sich Frau L. ange­mel­det, sie will uns mal besu­chen. Ich freu mich, daß sie uns mal auf­sucht. Die Mutsch ist gleich mal zum Milch­mann […]

28. Oktober 1942

[421028–2‑1]

12.)

Mitt­woch, am 28. Okto­ber 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Schät­ze­lein Du! Gelieb­ter [Roland]!

Aber nun kom­me ich doch ganz schnell zu Dir, mein Schät­ze­li. Bin doch so beschäf­tigt gewe­sen den gan­zen Tag und konn­te es doch gar­nicht erwar­ten, bis ich end­lich bei Dir sit­zen kann. Ach Du! Hast mich ja heu­te so, so froh […]

15. Oktober 1942

2 Don­ners­tag, am 15. Okto­ber 1942.

Gelieb­ter! Ein­zig­ge­lieb­ter!

Es ist spät schon, die Uhr geht auf 1100 [Uhr] nachts.

Aber um bei Dir zu sein bin ich nie zu müde – sei es auch nur ein Weil­chen, Du! Ach Du! Wie sahen doch an unse­ren Tagen jedes­mal die Nacht am Fens­ter ste­hen, die dunk­le, heim­li­che – Du! Und sie ist […]

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