Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Ehrgeiz

28. April 1941

[410428–2‑1] Mon­tag, am 28. April 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du!! Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, guter [Roland]! Ges­tern hat­te ich auf­ge­hört, weil man nach mir rief und es wäre auch nicht mehr dazu gekom­men, daß ich noch län­ger mit Dir plau­dern konn­te, nach dem Kaf­fee. Besuch kam: erst eine Frau B., eine befreun­de­te Dame mei­ner Eltern, […]

15. Juli 1938

[380715–2‑1] 14.7.38 O., am 15. Juli 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Es ist nicht in Wor­te zu fas­sen, wie glück­lich ich bin. Die Zeit drängt und doch kann ich nicht eher schrei­ben, bis ich die vol­le Gewiß­heit habe. Heu­te wur­de sie mir zu teil und ich kann es kaum fas­sen. „Ich darf”, noch nie waren die­se […]

28. Mai 1938

[380528–2‑1] O., am 28. Mai 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Sie wer­den unter­des­sen die Grü­ße von unse­rem fröh­li­chen Bei­sam­men­sein erhal­ten haben, das wir am Pol­ter­aben­de uns[e]rer Sing­stun­den­ka­me­ra­din Ilse Wend im Restau­rant „Ger­ma­nia” abhiel­ten. Heu­te nun, nach­dem der klei­ne Rausch aus­ge­schla­fen und die Trau­ung voll­zo­gen ist, will ich Ihren lie­ben Brief beant­wor­ten. Viel­leicht inter­es­siert es Sie, etwas […]

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