04. Mai 1942

[420504–2‑1]

81.

Mon­tag, am 4. Mai 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein gelieb­ter [Roland]! Her­zens­schät­ze­lein!

Es ist nach­mit­tags ¾ 2 Uhr. Ich bin wie­der fer­tig mit mei­ner täg­li­chen Haus­ar­beit und kom­me nun zuerst zu Dir, ehe ich ans nächs­te Geschäft gehe: Wäsche­le­gen. Erst muß ich mal ein wenig ver­schnau­fen; es ging doch nun seit Sonn­abend in Trab mit der Wäsche. Ein besond[e]res Glück hat­ten wir aber, Herz­lieb! Heu­te ist der Him­mel grau und es reg­net tüch­tig. Wir sind heil­froh, daß alles zuran­de ist [sic]. Und das nur, weil wir zwei Frau­ens­leut‘ zwei sooo arti­ge, gute Män­ner haben, gelt?!!

Wei­ter­le­sen!
Plea­se fol­low and like us:
error

25. Juli 1941

[410725–2‑1]

Frei­tag, am 25. Juli 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Du!!! Heu­te bist Du zusam­men mit Dei­nem Brü­der­lein zu mir gekom­men. Der lie­be Sieg­fried hat geschrie­ben, aus Ruß­land. Er fragt nach Dir! Er will von mir mehr hören. Schein­bar hat ihn all mein Abge­schick­tes noch gar­nicht erreicht. Auch der Kuchen nicht. Na – ich will ihm bald ein­mal wie­der schrei­ben. Ich bin recht froh, daß es ihm soweit gut geht. Wenn auch man­ches­mal die Höl­le los­ge­las­sen scheint, so schreibt er. Immer vor­wärts bei Son­nen­glut und meter­di­ckem Staub. Wann wird die­ser Weg ein Ende haben? Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error