Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Dienststelle

04. November 1940

[401104–1‑1] Mon­tag, am 4. Novem­ber 1940 Gelieb­tes Herz! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Hol­de mein! Du! Ich glau­be, wir wer­den noch rich­tig eifer­süch­tig auf­ein­an­der wer­den. Dein lie­ber, lie­ber lan­ge Bote kam heu­te. Ich habe mich ja so sehr dar­über gefreut. Ich dan­ke Dir viel­tau­send­mal dafür. 1½ Sto. hat mein Tele­gramm gebraucht. Das war so recht […]

03. November 1940

[401103–1‑1] Sonn­tag, den 3. Novem­ber 1940 Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te, Hol­de mein! Was meinst denn, was Dein Hubo heu­te getan hat? Du! Schwer zu raten — — er hat nach unse­rem Stüb­chen aus­ge­schaut, Du! Ganz anders ist es, als ich mir es geträumt habe und als Du Dir es aus­ma­len magst, Gelieb­te! Plea­se fol­low […]

02. November 1940

[401102–1‑1] Sonn­abend, den 2. Novem­ber 1940 Mein lie­bes, teu­res Herz, mei­ne lie­be, gelieb­te [Hil­de] Du!! Ich habe schon manch­mal es erlebt und emp­fun­den, daß ich mich auf die Wirk­lich­keit ein­stel­len kann, daß ich ein Rea­list bin. Herz­lieb, die­ses Ver­mö­gen bewahr­te mich ges­tern abend wie­der vor Trüb­sinn und erleich­tert es mir, mich in eine neue Situa­ti­on […]

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