29. Dezember 1941

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[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 29. Dez. 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Herz­al­ler­liebs­te, Hol­de mein!

Her­ze­lein! Her­zens­schät­ze­lein! Nun leuch­tet mir aus Dei­nen Augen das Glück – das Glück uns[e]rer Lie­be! Du bist glück­lich in mei­ner Lie­be! Oh hol­der Wider­schein! Oh beru­hi­gen­der Wider­klang! Gelieb­te! Ich füh­le ganz bese­ligt, wie tief uns[e]re Her­zen inein­an­der­ru­hen. Oh Gelieb­te! Ich füh­le, wie Du mich an Dein Herz ziehst, ganz lieb, und nah, und fest – Dein Liebs­ter, Dein Her­zens­schatz! – Wei­ter­le­sen!

23. August 1941

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Sonn­abend, den 23. August 41

Mein lie­bes, teu­res Weib! Herz­al­ler­liebs­te mein!!!

Dein lie­ber, lie­ber Bote von Sonn­abend ist zu mir gekom­men. Sei viel­lieb bedankt, Herz­lieb mein! [Du] Kannst Dir den­ken, was mich nun am meis­ten bewegt? Gelieb­tes Weib! Du, mei­ne [Hil­de]! Ach, ich wer­de ja nicht eher wie­der ganz ruhig wer­den, eh[‘] Du mir nicht geschrie­ben hast von Dei­nem schwe­ren Gang, eh[‘] ich nicht wie­der bei Dir bin und in Dei­ne lie­ben Augen schaue. Ach Gelieb­te, Du, mei­nes Her­zens Ver­trau­te und deren gan­zes, letz­tes Ver­trau­en ich besit­ze, ich will ver­su­chen, Dir zu sagen, was das Man­ner­li bewegt dar­um, und ich weiß, Du wirst mich ver­ste­hen, wo die Wor­te ihren Dienst ver­sa­gen – so wie ich Dich in allem ver­ste­he, was Du mir dazu schreibst. Ja, Herz­lieb, ich ver­ste­he Dein Han­deln, ver­ste­he Dei­nen Ent­schluß. Wei­ter­le­sen!