Trug und Schein: Ein Briefwechsel

christlicher Frauendienst

07. Dezember 1942

[421207–2‑1]

47.) 

Am 2. Advent­sonn­tag 1942.

Gelieb­tes teu­res Herz! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Nun wird es aber höchs­te Zeit, daß ich mich zu Dir set­ze, Du! Es hat mich doch schon paar­mal [sic] geschluckt, das wirst Du doch sein, der ans Tele­fon kommt! Du! Bei Dir ist die Uhr ja schon 9 [Uhr] vor­bei, wirst viel­leicht noch beim Heim­den­ken sein mein Lie­bes, gelt?

01. Dezember 1941

[411201–2‑1] Mon­tag, am 1. Dezem­ber 1941 Her­zen­schät­ze­lein! Mein lie­ber, guter [Roland]! Du!!! Mit­tags­stun­de ist. Stil­le rings um mich. Vater schläft. Mut­ter ist fort­ge­gan­gen, zu Oma nach M. Ich habe mei­ne Küchen­ar­beit been­det und nun will ich erst noch ein Weil­chen mit Dir plau­schen, ehe ich an die ande­ren schrei­be. Nach B., auch eine klei­ne Anmel­dung an […]

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