21. Dezember 1941

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[Salo­ni­ki] Sonn­tag, den 21. Dez. 1941

Her­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne [Hil­de], Du! Du!!!

Nun ste­hen wir am Tor der gna­den­brin­gen­den, fröh­li­chen, seli­gen Weih­nacht. Schon uns Kin­dern dräng­te sich für die­se Woche alle Innig­keit und Süße und Gebor­gen­heit zusam­men, wie sie in unse­ren lie­ben Weih­nachts­lie­dern zum Schwin­gen und Klin­gen kommt und wir fühl­ten das, was uns heu­te zu bewuß­tem Erle­ben gewor­den ist: die Lie­be. Wei­ter­le­sen!

03. Dezember 1941

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[Salo­ni­ki], Mitt­woch, den 3. Dez[ember]. 1941

Mein lie­bes, treu­es Weib! Gelieb­te, Hol­de mein!

Eili­gen Schrit­tes geht es nun auf das Jah­res­en­de. In unse­rem Büro­be­trieb kommt jeden Tag auch noch eine Geschäfts­be­deu­tung zu, die den Tagen eine gewis­se Gleich­för­mig­keit auf­drückt. Wei­ter­le­sen!

31. Oktober 1941

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[Salo­ni­ki] Frei­tag, den 31. Okto­ber 1941

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Heu­te ist also Bade­tag. Mein Feins­lieb wird auch ganz neu­wa­schen am Tische sit­zen – und viel­leicht mein den­ken? Heu­te am Nach­mit­tag kam es ein wenig käl­ter, und es trüb­te sich ein. Vor Dienst­schluß habe ich des­halb ein­ge­heizt, und nun sit­zen wir fein warm. Und Dampf ist in der Bude! Wei­ter­le­sen!