Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Briefeschreiben

26. November 1941

[411126–1‑1] Mitt­woch, den 26. Novem­ber 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Du!!! Mein lie­bes, lie­bes Weib! Heu­te komm[‘] ich gleich mal zum Vor­mit­tag auf einen Sprung zu Dir. Jetzt ist es 11 Uhr. Da wird unser Lager abge­bro­chen. Alles begibt sich zum Essen und still wird’s im Haus. Ich fah­re ja mit der Stra­ßen­bahn und rich­te es so […]

12. November 1941

[411112–1‑1] [Salo­ni­ki] Diens­tag, den 11. Nov. 1941 Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib! Jetzt schläfst Du aber gewiß noch. Und das Man­ner­li ist schon mun­ter. Eigent­lich ist also schon Mitt­woch. Ges­tern abend, ½ 9 Uhr war es, über­kam mich die Müdig­keit und ich streck­te mich eben lang zu einem hal­ben Stünd­chen. Aber die Müdig­keit war nur […]

22. Juli 1941

[410722–2‑1] Diens­tag, am 22. Juli 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, aller­liebs­ter [Roland]! Heu­te scheint die lie­be Son­ne! Und in mei­nem Her­zen ist sie nun noch strah­len­der auf­ge­gan­gen, weil heut’ mein [Roland] zu mir gekom­men ist! Ach Du!!! Wie unend­lich lieb meint er es doch heu­te wie­der mit mir! Gelieb­ter!!! Es wird mir […]

Nach oben scrollen