01. Juni 1942

[420601–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 1. Juni 42

Her­zens­schät­ze­lein! Herz­al­ler­liebs­te! Gelieb­te mein!

Viel ver­steht Dein Man­ner­li nicht von der Mari­ne – wird ja auch nie damit renom­mie­ren, höchs­tens vor sei­nem Wei­berl zum Spa­ße, werd mich auch immer hüten, mich in Gesprä­che dar­über ein­zu­las­sen – aber ich habe ein­mal gehört, daß die 101 eine gewis­se Bedeu­tung hat beim Salut­schie­ßen. Und nun kommt doch heu­te von Dir der 101. Bote. Und den möch­te ich doch auch mit einem Salut emp­fan­gen. Ach Du, herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Hast doch wie­der sooo viel Freu­de in mir ange­steckt! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

22. Oktober 1941

[411022–1‑2]

Mitt­woch, den 22. Okt. 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Ein paar Päck­chen will ich heu­te wie­der [ein]mal fer­tig machen. Das Ein­kau­fen macht immer weni­ger Spaß. Von Tag zu Tag wird alles teu­rer. Ein paar Klei­nig­kei­ten haben sich doch wie­der zusam­men­ge­fun­den. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

18. August 1941

T&Savatar[410818–1‑1]

Mon­tag, den 18. August 1941

Gelieb­tes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de], Du!!!

Für Dei­nen lie­ben Boten vom Diens­tag sei recht, recht lieb bedankt. Es ist mir so lieb zu wis­sen, daß Du mich in mei­nem Sor­gen ver­stan­den hast, daß Du mitra­ten hilfst in uns[e]rem Her­zens­an­lie­gen. Ich habe es nicht anders erwar­tet, Gelieb­te! So gewiß Du sein darfst, daß mei­ne vor­ge­tra­ge­nen Sor­gen kei­ne Aus­flucht und kein Aus­wei­chen sind, so bin ich es dar­über, daß Du nicht kurz­sich­tig und schmol­lend die Erfül­lung un[e]sres Her­zens­wun­sches über­ei­len willst. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

27. Juli 1941

[410727–1‑2]

Sonn­tag, den 27. Juli 1941

Mein Her­zens­schatz! Gelieb­te, Herz­lieb mein, Du!!!

Nun ist die Stun­de da, auf die ich mich gefreut habe: Mit Dir sein, ganz allein! Eine grö­ße­re Freu­de in die­ser Welt? Die gibt es nun nicht mehr für mich! So ist die Lie­be: es tritt ein Men­schen­kind in unser Leben – es ergänzt unser Wesen – schließt es auf – erfüllt es – erlöst es – so selt­sam und wun­der­sam und glück­voll, daß der, dem die­ses Glück wie­der­fuhr [sic], nun gar nicht mehr leben kann und möch­te ohne die­ses Glück. Ein Men­schen­paar – das sind eben nicht nur zwei Men­schen, son­dern wie Schu­he und Strümp­fe, zwei, die zusam­men­ge­hö­ren, zwei, die nur zusam­men etwas bedeu­ten – ein lin­ker und ein rech­ter – ein Men­schen­paar, daß ist ein neu­es Gan­ze [sic]. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

22. April 1941

T&Savatarsm[410422–2‑1]

Diens­tag, am 22. April 1941.

Gelieb­ter mein! Du! Du!

Ach Herz­lieb!! Wie soll ich denn heu­te begin­nen? Du!!!!! Es gibt ja für mei­ne Freu­de, für mei­nen Jubel gar kei­ne Wor­te! Gar kei­ne Zei­chen! Oh Du!! Du!! Gelieb­ter!! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error