Trug und Schein: Ein Briefwechsel

20. November 1940

[401120–1‑1] Mitt­woch, den 20. Novem­ber 1940. Gelieb­te!! Mei­ne [Hil­de]!! Herz­al­ler­liebs­te! Hol­de mein!! End­lich — End­lich wie­der ein Zei­chen von Dir, der Bote vom Sonn­tag!! Darf ich mich schon ganz sehr freu­en, Du?!! Soll es wahr wer­den? Mor­gen! Mor­gen früh, soo [sic] zei­tig, willst nun auf­bre­chen zu Dei­nem [Roland]? Du?!! Du!!!

18. November 1940

[401118–1‑1] Mon­tag, den 18. Novem­ber 1940. Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Hol­de mein! Ein glück­li­cher Zufall will es, daß ich die Anschrift Dei­ner Hal­ler Ver­wand­ten bei mir habe. Du hast sie mir nicht mit­ge­schrie­ben. Wenn die Post pünkt­lich arbei­tet und Du glück­lich hast abrei­sen kön­nen, dann kommt die­ser Bote recht­zei­tig in Dei­ne Hän­de. Mon­tag­abend ist. Dein Bote […]

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