Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Bibel

29. Juli 1941

[410729–1‑1] Diens­tag, den 29. Juli 1941 Herz­lieb! Herz­al­ler­liebs­te mein! Mein lie­bes, teu­res Weib! Mit­tag ist [es]. Dein lie­ber Bote vom Diens­tag ist zu mir gekom­men. Und nun ist doch wie­der alle Ruhe hin zur Mit­tags­ru­he. Und nun bewe­gen mich lieb und bunt wie­der aller­lei Heim­ge­dan­ken und drän­gen mich, mit Dir zu plau­dern, Gelieb­te! Der feh­len­de […]

26. Juni 1941

[410626–1‑1] [Thes­sa­lo­ni­ki,] Don­ners­tag, den 26.6.41 Herz­lieb, Du!!! Wo steckst Du denn jetzt? Du? Hubo hat doch frei heu­te – kommt er gleich ganz schnell zu Dir! Wirst [Du] ihn ein­las­sen? Du!! Wenn es in S. so heiß ist wie hier, dann treff[‘] ich jetzt ein klei­nes Evchen, Du!!! Und da tritt zur Tür her­ein ein […]

20. November 1940

[401120–1‑1] Mitt­woch, den 20. Novem­ber 1940. Gelieb­te!! Mei­ne [Hil­de]!! Herz­al­ler­liebs­te! Hol­de mein!! End­lich — End­lich wie­der ein Zei­chen von Dir, der Bote vom Sonn­tag!! Darf ich mich schon ganz sehr freu­en, Du?!! Soll es wahr wer­den? Mor­gen! Mor­gen früh, soo [sic] zei­tig, willst nun auf­bre­chen zu Dei­nem [Roland]? Du?!! Du!!! Plea­se fol­low and like us:

18. November 1940

[401118–1‑1] Mon­tag, den 18. Novem­ber 1940. Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Hol­de mein! Ein glück­li­cher Zufall will es, daß ich die Anschrift Dei­ner Hal­ler Ver­wand­ten bei mir habe. Du hast sie mir nicht mit­ge­schrie­ben. Wenn die Post pünkt­lich arbei­tet und Du glück­lich hast abrei­sen kön­nen, dann kommt die­ser Bote recht­zei­tig in Dei­ne Hän­de. Mon­tag­abend ist. […]

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