05. Mai 1942

[420505–2‑1]

82.

Diens­tag, am 5. Mai 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein Gelieb­ter!! Mein aller­liebs­ter [Roland]!

Du! Ich bin doch heu­te sooo glück­lich! Mein [Roland]!! Du bist soo lieb – ach, sooo lieb zu mir gekom­men, Du! Her­ze­lein! Ich weiß doch gar­nicht, wo ich nun zuerst begin­nen soll mit mei­ner gan­zen, gro­ßen Freu­de! Oh Du!!!!! Ich habe doch noch 2 lie­be Boten hier­lie­gen [sic] vom Sonn­tag, wo wir Wasch­fest hat­ten, die habe ich auch noch nicht beant­wor­tet und nun sind doch schon wie­der 2 lie­be, lie­be neue Boten da! Du! Ich kom­me doch gar­nicht mehr mit nach [sic], Her­ze­lein! Du stürmst auf mich ein mit soviel[,] viel Lie­be und Zärt­lich­keit und Jubel und Freu­de! Ach Du! Du!!! Wei­ter­le­sen!

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19. März 1942

[420319–1‑1]

[Salo­ni­ki] Don­ners­tag, den 19. März 1942

Herz­al­ler­liebs­te! Du! Mein lie­bes, teu­res Weib! Mei­ne [Hil­de]!

Her­ze­lein! In Dei­nem lie­ben Diens­tag­bo­ten sprichst Du mir noch ein­mal von den Mög­lich­kei­ten einer Dienst­ver­pflich­tung. Sie steht im Hin­ter­grund wie sei­ner­zeit das Gespenst mei­ner Ein­be­ru­fung. Ach Gelieb­te, ich kann noch gar nicht an die­ses Gespenst glau­ben. Wei­ter­le­sen!

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01. Januar 1942

[420101–1‑1]

[Salo­ni­ki] Am Neu­jahrs­tag 1942

Mein lie­bes, teu­res Weib! Du! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

So regel­mä­ßig und pünkt­lich kom­men Dei­ne lie­ben Boten zu mir in die­sen Tagen! Oh Du! Mein lie­bes, treu­es Weib! Und jeder Bote bringt mir soviel Glücks­trach­ten und Son­nen­glanz der Lie­be! Gelieb­te! Soviel Fest­glanz und Fest­freu­de ist in mei­nem Her­zen – soviel Seh­nen auch und Dan­ken! Du! Wei­ter­le­sen!

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29. November 1941

[411129–1‑1]

[Salo­ni­ki] Sonn­abend, den 29. Nov. 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te! Hol­de mein!

Das Klee­blatt ist bei­sam­men zum Wochen­en­de. Häus­lich sind alle. Am Tische zur Lin­ken sitzt K., Zigar­re rau­chend und schrei­bend. Er schreibt viel, nach vie­len Sei­ten. Auch täg­lich an sei­ne Frau. Aber es geht ihm schnel­ler von der Hand als Dei­nem Man­ner­li. Weri­ter­le­sen!

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23. November 1941

Robert and Clara Schumann
Robert Schu­mann und Cla­ra Schu­mann, nach einem Reli­ef von Ernst Riet­schel, Modern Music & Musi­ci­ans, Uni­ver­si­ty Socie­ty, New York, 1918. Über Wiki­me­dia Com­mons. Lizenz­frei in den USA, 11.2017.

[411123–1‑1]

Sonn­tag, den 23. Nov. 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­ze­lein! Gelieb­te!!!

Erst muß ich Dir ein­mal ganz lieb, viel­lieb [sic] dan­ken für Dei­nen Bericht und lie­ben Boten vom Diens­tag. Er ist heu­te schon bei mir, ich habe gar nicht unge­dul­dig war­ten müs­sen, und nun weiß ich doch wie­der, wie es Dir geht, weiß Dich und die lie­be Mutsch beru­higt – Herz­lieb! Und das ist doch, was mir zual­ler­nächst am Her­zen liegt. Her­ze­lein! Wei­ter­le­sen!

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