04. Mai 1942

[420504–2‑1]

81.

Mon­tag, am 4. Mai 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein gelieb­ter [Roland]! Her­zens­schät­ze­lein!

Es ist nach­mit­tags ¾ 2 Uhr. Ich bin wie­der fer­tig mit mei­ner täg­li­chen Haus­ar­beit und kom­me nun zuerst zu Dir, ehe ich ans nächs­te Geschäft gehe: Wäsche­le­gen. Erst muß ich mal ein wenig ver­schnau­fen; es ging doch nun seit Sonn­abend in Trab mit der Wäsche. Ein besond[e]res Glück hat­ten wir aber, Herz­lieb! Heu­te ist der Him­mel grau und es reg­net tüch­tig. Wir sind heil­froh, daß alles zuran­de ist [sic]. Und das nur, weil wir zwei Frau­ens­leut‘ zwei sooo arti­ge, gute Män­ner haben, gelt?!!

Wei­ter­le­sen!
Plea­se fol­low and like us:
error

13. März 1942

[420313–1‑1]

Frei­tag, den 13.März 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Du! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Herz­blü­me­lein!

Ganz stil­le ist’s im Hau­se. Nur ein Rau­schen vom Meer her­auf und ein Häm­mern von der Werft. Und der lie­be Son­nen­schein mit 36° auf mei­nem Rücken. Der ist ja ganz lei­se, gelt? So lei­se wie der Mond­schein, daß er sogar Lie­ben­de beschlei­chen und belau­schen kann, Du!!! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error