Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Betrug

09. Mai 1941

[410509–2‑1] Frei­tag, am 9. Mai 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein herz­liebs­ter [Roland]! Du!! Heu­te ist kein Bade­tag, weil Vater Nacht­dienst hat, nur Schrei­be­tag! Muß nach B. zur Sil­ber­hoch­zeit gra­tu­lie­ren, muß Vater [Nord­hoff] mei­ne Absa­ge zu sei­ner Ein­la­dung begrün­den, muß Mut­ter [Nord­hoff] nach K. schrei­ben und Dei­nen lie­ben Brief mit hin­ein­ste­cken. Will mei­nem Herz­lieb […]

12. Februar 1940

[400212–2‑1] O., am 11. Febru­ar 1940 Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Sel­ten froh und voll inne­rer Glück­se­lig­keit bin ich heu­te. Ich bin es doch sonst nur so, wenn Du bei mir bist, Liebs­ter. Du bist es, der mich so sehr glück­lich macht, Du! Daß wir uns fan­den — daß Du mein bist — daß wir […]

16. Mai 1938

[380516–1‑1] L. am 16. Mai 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Unser Brief­wech­sel ist an einem Punk­te ange­langt, über den hin­aus er mit Gewinn nur geführt wer­den kann, wenn wir ganz ehr­lich zu uns selbst und vor­ein­an­der sind, und die­se Bedin­gung stellt mich vor die Ent­schei­dung, ob ich zum ers­ten Male in mei­nem Leben mich einem Men­schen […]

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