10. März 1941

T&Savatarsm[410310–1‑1]

Mon­tag, den 10. März 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!!

Mon­tag ist. Das Bild will sich klä­ren. Heu­te bin ich end­lich an mei­nen Arbeits­platz gestellt wor­den. Nun weiß ich wenigs­tens, wohin ich gehö­re. Wei­ter­le­sen!

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15. September 1940

400915-1-1ia
Aus­zug aus dem Brief

[400915–1‑1]

3 [sie­he Bild]

Sonn­tag, den 15. Sep­tem­ber 1940

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du!

Sonn­tag­vor­mit­tag ist. Ich sit­ze drau­ßen in der Son­ne. Die Kame­ra­den hocken in der Stu­be, qual­men und ska­ten. Sie ‘genie­ßen’ — oder sie fröh­nen einer kin­disch anmu­ten­den Gewohn­heit. Ich gön­ne sie ihnen mit­samt der ver­brauch­ten Zim­mer­luft von Her­zen. Wei­ter­le­sen!

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18. Dezember 1939

Admiral Graf Spee
Pan­zer­schiff “Admi­ral Graf Spee” wur­de 17. Dezem­ber in der Mün­dung des Rio de la Pla­ta ver­senkt. Quel­le: Impe­ri­al War Muse­ums, Samm­lung 4700–01, Bild A 3, über Wiki­me­dia Com­mons, 12.2014.
391218–2‑1

Tags:

O., am 3. Advent 1939.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

18. Dezem­ber 1938.

Start: Bahn­hof L..

Bei minus 20° in flot­ter Fahrt durch Feld und Wald, vol­ler Unter­neh­mungs­lust zum Christ­markt nach H..

Trotz klir­ren­dem Fros­te über­all fro­her Tru­bel — und nicht ein ein­zi­ger dunk­ler Gedan­ke an Krieg stahl sich damals unter das lus­ti­ge Trei­ben. Behag­li­che Rast im schöns­ten Hotel am Plat­ze. Reich­li­che Triebstoff­auf­nah­me über­all, und beden­ken­los wur­de die Rück­fahrt ange­tre­ten. Zum ers­ten Male im Leben fuhr ich die­se Stre­cke nach Chem­nitz — die­se ver­häng­nis­vol­le Stre­cke! Was war das End­ergeb­nis?: Wei­ter­le­sen!

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22. November 1939

Auszug, Neueste Zeitung, 9/272 (20.11.1939), S. 1, über Uni-Frankfurt Digitale Sammlung, 11.2014.
Aus­zug, Bericht über den gesun­ke­nen hol­län­di­schen Pas­sa­gier­damp­fer Simon Boli­var, Neu­es­te Zei­tung, 9/272 (20.11.1939), S. 1, über Uni-Frank­furt Digi­ta­le Samm­lung, 11.2014.

[391122–2‑1]

O., am 22. Novem­ber 1939.

Am Mon­tag.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Ich lie­ge nun schon in mei­nem Bett — in unser[e]m Bett, Du! Es schlägt gera­de 8 vom Kirch­turm. Wirst Du auch schon zur Ruhe gegan­gen sein? Ob Du auch wohl­be­hal­ten heim gekom­men bist? Wenn das Licht so hell scheint, dann bin ich ganz ruhig — aber im Dun­keln, Du! Wei­ter­le­sen!

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10. November 1939

Bundesarchiv Bild 183-E12329, München, Bürgerbräukeller, Sprengstoffanschlag
Die Trüm­mer­stät­te nach den ers­ten Auf­räum­ar­bei­ten am 9.11 im Fol­ge von dem Spreng­stoff­an­schlag am 8.11.1939 im Bür­ger­bräu­kel­ler in Mün­chen, ADN-ZB/­Ar­chiv Faschis­ti­sches Deutsch­land 1933–45, Bild: Wag­ner, DBa Bild 183-E12329 / CC-BY-SA, über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2014
[391110–1‑1]

S. am 10. Novem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Das ist wohl eine Erfah­rung, die alle die­je­ni­gen machen, wel­che sich für Sonn­abend und Sonn­tag etwas Beson­de­res vor­neh­men: Mon­tag und Diens­tag sind die längs­ten Wochen­ta­ge, aber von Mitt­woch an zer­rin­nen die Stun­den nur so unter den Fin­gern. Ich bin schon wie­der start­be­reit. In acht Tagen, wills Gott, bin ich es für Dich, Lie­bes. Wei­ter­le­sen!

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