05. März 1942

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[Salo­ni­ki] Don­ners­tag, den 5. März 1942

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mein lie­bes, treu­es Weib!

Wo find[‘] ich Dich wohl jetzt? In der Sing­stun­de wohl. Wird sie jetzt nicht in der Pfar­re abge­hal­ten? Ach Her­ze­lein! Ich ken­ne nicht ein­mal mehr all Dei­ne Wege und Stei­ge und möch­te[‘] Dich doch so gern beglei­ten, über­all­hin – nur nicht gern in die Pfar­re – sie ist mir ein unheim­li­ches Haus.

“05. März 1942” wei­ter­le­sen

07. November 1941

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Mög­li­che Schlag­wor­te: Hil­des Erkäl­tung, Rolands Senk­fuß, Berg­stei­gen, Rolands Mut­ter

[Salo­ni­ki] Frei­tag, den 7. Novem­ber 1941

Herz­lie­bes Schät­ze­lein! Gelieb­te, Du! Mei­ne lie­be [Hil­de]!

[Ich] Kann nun mei­nem Herz­lieb nur aus der Fer­ne hel­fen bei sei­ner Krank­heit. Ach Du! Ich weiß, daß ich Dir auch damit hel­fen kann. Das böse Gigi­häl­schen [sic] mußt immer fein in acht neh­men. Dort setzt sich bei Dir die Erkäl­tung gern und hart­nä­ckig fest. Wei­ter­le­sen!

20. Oktober 1941

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[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 20.Oktober 1941

Mein lie­bes teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te mein!

Nun war es ges­tern doch 8 Uhr am Abend gewor­den – und ich so müde. Du bist mir nicht bös[‘] wenn ich nun heu­te Mon­tag mich beei­le, Dir zu berich­ten. Er geht schon am Nach­mit­tag mit weg und erreicht Dich also mit einer kaum merk­li­chen Ver­spä­tung. Wei­ter­le­sen!