22. Juni 1941

T&Savatarsm[410622–2‑1]

Sch., am 22. 6. Sonn­tag 1941.

Gelieb­ter! Mein [Roland]!

Oh Du!! Wo soll ich denn zuerst begin­nen? Soo viel stürm­te heu­te auf mich ein. Du!! Du!! Freu­de, die mich erfüllt, die sich Dir kund tun will – Sor­ge, die mich bedrückt, die sich Dir mit­tei­len möch­te. Ach Herz­lieb! Will ich mir doch erst die Sor­ge von der See­le schrei­ben, Du!!! Auch Du wirst heu­te die­sel­be Sor­ge mit mir tei­len. Es geht ja wie­der um unser Vater­land, um uns[e]re vie­len, tap­fe­ren Sol­da­ten, ach Du!! Wei­ter­le­sen!

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18. Oktober 1940

Mussolini mezzobusto
Ita­lie­ni­scher Dik­ta­tur Beni­to Mus­so­li­ni ent­schei­det am 15. Okto­ber 1940 Grie­chen­land von Alba­ni­en aus zu erobern, um sein Impe­ri­um zu erwei­tern und sei­ne Unab­hän­gig­keit Hit­ler gegen­über kund­zu­ge­ben. Über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.
[401018–2‑1]

Frei­tag, am 18. Okto­ber 1940 in K..

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein glieb­ter, guter [Roland], Du!

Wel­che gro­ße Freu­de Du! 2 Brie­fe und auch 2 Bil­der! Nun scheint die lie­be Son­ne noch ein­mal so hell mein Roland! Einen recht lie­ben, lan­gen Kuß dafür, Du! Das soll einst­wei­len mein Dank sein. Aber Du! Wenn ich erst bei Dir bin!! Alle Dei­ne Schuld­ver­schrei­bun­gen habe ich genau im Kop­fe — nichts, nichts bleibt Dir erspart! Wei­ter­le­sen!

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28. Februar 1940

[400228–1‑1]

S. am 28. Febru­ar 1940.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be lie­be [Hil­de]!

Mitt­woch ist. Du streckst mir Dei­ne lie­be Patsch­hand her­über, Herz­lie­bes, und ich könn­te nicht bis zum Sonn­abend war­ten, Dir die mei­ne zu rei­chen. Sei herz­lich bedankt für Dei­nen Brief. Du! Lie­be­res könn­te mir nie­mand schrei­ben. Daß Du Dich an mich lehnst und mir Dein Herz schenkst, Herz­al­ler­liebs­te, macht mich unsag­bar glück­lich. Wei­ter­le­sen!

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06. März 1939

[390306–2‑1]

O., am 06. März 1939.

Mein lie­ber [Roland]!

Mit dem Hei­mat­post­stem­pel kam ges­tern früh Dein lie­ber Brief bei mir an. Ich dan­ke Dir recht sehr dafür.

Bei Dei­ner Nach­richt, daß auch Euch nun der Umzug winkt, habe ich eigent­lich ein wenig bedau­ert, daß Du kein Mädel bist! Ich mein’ Dir hät­te das gar nicht gescha­det, wenn Du den gan­zen Wer­de­gang vom Anfang bis zum Ende mal mit erlebst.

Die Män­ner kom­men mei­ner Ansicht nach beim Umzug immer am bes­ten weg. Nicht, daß ich ihren Ein­satz gering ach­te! Doch zum größ­ten Tei­le [sic] liegt die Arbeit und die Ver­ant­wor­tung auf den Schul­tern einer Frau. Und

Wei­ter­le­sen!

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