12. Dezember 1941

[411212–1‑1]

Frei­tag, den 12. Dezem­ber 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Schelm Du! Frei­tag ist wie­der – und eben heu­te kommt Dein lie­ber Bote von vor acht Tagen. Schelm Du! Gold­her­ze­lein! Was das Man­ner­li dazu sagt, wenn das Wei­berl so mit ihm umspringt? Mal hören. Wie sagt man doch beim Man­ner­li, wenn er mal so zum Scher­zen und Necken und Über­mut auf­ge­legt ist? „Dich sticht doch der Hafer!“  [Ich] Weiß nicht, wie man beim Wei­bel sagen müß­te. Wei­ter­le­sen!

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13. November 1941

[411113–2‑1]

Don­ners­tag, am 13. Novem­ber [19]41.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Gelieb­ter!!!

Du!! Liebs­ter! Du bedrängst mich doch so sehr, daß ich vor lau­ter Lie­be und Selig­keit gar­nicht weiß wohin! Du!! Du!!! Oh Du!! Gelieb­ter! Und ich las­se mich doch so ger­ne bedrän­gen – von Dir!!! nur von Dir, Her­ze­lein gelieb­tes! Nur von Dir mag ich alle Lie­be und Zärt­lich­keit! Von kei­nem sonst!!! Oh Her­zens­lieb! Wie hast Du mich doch in Dein Herz geschlos­sen! Fest!! Ganz fest – für immer! Du!! Und hast mich sooooo lieb! Sooooo lieb! Du!! Ganz sehr glück­lich hast Du mich gemacht, mein Her­ze­lein, heu­te. Den­ke nur: 3 lie­be Boten sind gekom­men! Wei­ter­le­sen!

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22. Oktober 1941

[411022–2‑1]

Mitt­woch, am 22. Okto­ber 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Gelieb­ter!!! Mein [Roland]!

Heu­te geht es bei b mir drun­ter und drü­ber! Der Ofen­set­zer ist zu Mit­tag fer­tig gewor­den, anschlie­ßend habe ich gleich das Haus von oben bis unten gewischt: Damit sich nie­mand über den Schmutz beklagt. So ein gro­ßer Dreck! So schlimm hat­ten wir’s uns nicht vor­ge­stellt. Es sah aus, in uns[e]rer Küche, als wäre eine Bom­be ein­ge­schla­gen! Ein gro­ßer Bot­tich voll Lehm, gan­ze Hau­fen von Zie­gel und Abfall! Wei­ter­le­sen!

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14. Oktober 1941

[411014–2‑1]

Diens­tag, am 14. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein liebs­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter Du!!!

Wie­der ist ein Vor­mit­tag ver­gan­gen und es ist nun die Stun­de da, wo ich ganz bei Dir sein kann, Du!!! Am liebs­ten möch­te ich Dich doch jetzt ganz nahe bei mir haben, Du mein Herz­lieb! Ich habe gro­ße Sehn­sucht nach Dir, ach!!! Du!!! Du!!!

Und wenn Du jetzt, um die­sel­be Stun­de schläfst, dann nimmt es mich nicht Wun­der, wenn ich Dir im Traum erschei­ne, Du! Ach, ich den­ke doch sooo lieb und sehn­süch­tig Dein! Du soll­test jetzt bei mir sein! Du!! Was meinst Du denn, was Schö­nes neben mir steht, am Fuß­bo­den? Rate ein­mal! Wei­ter­le­sen!

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01. Oktober 1941

T&Savatar[411001–2‑1]

Mitt­woch, am 1. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter! Mein lie­ber, guter [Roland]!

Heu­te sieht der Him­mel aus wie ein schmut­zi­ger Sack. Grau in grau, bis nach 900 [Uhr] vor­mit­tags muß­te ich Licht bren­nen! Das vor­aus­ge­ahn­te Regen­wet­ter ist da! Und in einem Aus­ma­ße, daß [sic] an Ergie­big­keit nichts zu wün­schen übrig läßt. Na, mei­net­we­gen – ich kann im Trock[e]nen sit­zen und Du? Herz­lieb? Du mußt Dich auch nicht mehr d[a]rüber grä­men; denn Du hast viel­leicht eitel Son­nen­schein um Dich heu­te?! Wei­ter­le­sen!

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