13. November 1941

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Don­ners­tag, am 13. Novem­ber [19]41.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Gelieb­ter!!!

Du!! Liebs­ter! Du bedrängst mich doch so sehr, daß ich vor lau­ter Lie­be und Selig­keit gar­nicht weiß wohin! Du!! Du!!! Oh Du!! Gelieb­ter! Und ich las­se mich doch so ger­ne bedrän­gen – von Dir!!! nur von Dir, Her­ze­lein gelieb­tes! Nur von Dir mag ich alle Lie­be und Zärt­lich­keit! Von kei­nem sonst!!! Oh Her­zens­lieb! Wie hast Du mich doch in Dein Herz geschlos­sen! Fest!! Ganz fest – für immer! Du!! Und hast mich sooooo lieb! Sooooo lieb! Du!! Ganz sehr glück­lich hast Du mich gemacht, mein Her­ze­lein, heu­te. Den­ke nur: 3 lie­be Boten sind gekom­men! Wei­ter­le­sen!

22. Oktober 1941

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Mitt­woch, am 22. Okto­ber 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Gelieb­ter!!! Mein [Roland]!

Heu­te geht es bei b mir drun­ter und drü­ber! Der Ofen­set­zer ist zu Mit­tag fer­tig gewor­den, anschlie­ßend habe ich gleich das Haus von oben bis unten gewischt: Damit sich nie­mand über den Schmutz beklagt. So ein gro­ßer Dreck! So schlimm hat­ten wir’s uns nicht vor­ge­stellt. Es sah aus, in uns[e]rer Küche, als wäre eine Bom­be ein­ge­schla­gen! Ein gro­ßer Bot­tich voll Lehm, gan­ze Hau­fen von Zie­gel und Abfall! Wei­ter­le­sen!

14. Oktober 1941

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Diens­tag, am 14. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein liebs­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter Du!!!

Wie­der ist ein Vor­mit­tag ver­gan­gen und es ist nun die Stun­de da, wo ich ganz bei Dir sein kann, Du!!! Am liebs­ten möch­te ich Dich doch jetzt ganz nahe bei mir haben, Du mein Herz­lieb! Ich habe gro­ße Sehn­sucht nach Dir, ach!!! Du!!! Du!!!

Und wenn Du jetzt, um die­sel­be Stun­de schläfst, dann nimmt es mich nicht Wun­der, wenn ich Dir im Traum erschei­ne, Du! Ach, ich den­ke doch sooo lieb und sehn­süch­tig Dein! Du soll­test jetzt bei mir sein! Du!! Was meinst Du denn, was Schö­nes neben mir steht, am Fuß­bo­den? Rate ein­mal! Wei­ter­le­sen!

01. Oktober 1941

T&Savatar[411001–2-1]

Mitt­woch, am 1. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter! Mein lie­ber, guter [Roland]!

Heu­te sieht der Him­mel aus wie ein schmut­zi­ger Sack. Grau in grau, bis nach 900 [Uhr] vor­mit­tags muß­te ich Licht bren­nen! Das vor­aus­ge­ahn­te Regen­wet­ter ist da! Und in einem Aus­ma­ße, daß [sic] an Ergie­big­keit nichts zu wün­schen übrig läßt. Na, mei­net­we­gen – ich kann im Trock[e]nen sit­zen und Du? Herz­lieb? Du mußt Dich auch nicht mehr d[a]rüber grä­men; denn Du hast viel­leicht eitel Son­nen­schein um Dich heu­te?! Wei­ter­le­sen!

08. August 1941

Auszug aus dem Brief mit Strich
Aus­zug aus dem Brief mit Strich

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Frei­tag, am 8. August 1941.

Gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Du!!

Herz­lieb!! Eben bin ich aus der Bade­wan­ne gestie­gen, ach Du! Mir zit­tern rich­tig die Hän­de, so sehr habe ich gear­bei­tet. Ich bin schon ganz fer­tig mit Rei­ne­ma­chen, den­ke nur mal! Und schon geba­det! Und dabei zeigt die Uhr erst ½ 3 [Uhr] am Nach­mit­tag. Ich muß­te mich so sehr beei­len, weil ich noch viel ande­res vor habe [sic]. Geheim­nis!! —— [sie­he Abbil­dung] Wei­ter­le­sen!