Trug und Schein: Ein Briefwechsel

17. November 1938

[381117–1‑1] L. am 17. Novem­ber 1938. Lie­be [Hil­de]! Vie­len Dank für Ihre Brie­fe. Seit ich mir über­legt habe, wie wenig Zeit Ihnen bleibt, einen Brief zu schrei­ben, unge­stört zu schrei­ben, rech­ne ich Sie sie [sic] Ihnen dop­pelt. Was Sie abends fort­schi­cken, erreicht mich regu­lär am über­nächs­ten Tag früh. Wenn ich es abho­le, wie heu­te, Nach­mit­tag des […]

09. August 1938

[380809–2‑1] 7.8.1938. O., am 9. August 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Beglei­tet mit Ihren bes­ten Wün­schen für den Anfang, betrat ich am Mon­tag wie­der mein Arbeits­feld. Ich muß sagen[,] er ist mir leicht gefal­len, der Start für ein gan­zes, lan­ges Jahr. Ers­tens übt die neue Umge­bung ein ange­neh­mes Gefühl auf mich aus. Wir Mädels sind jetzt für […]

18. Juli 1938*

[380718–1‑1* unvoll­stän­dig] Naum­burg am 18. Juli. [1938] Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Heu­te speis­te ich also zu Mit­tag aus­wärts, im schö­nen Naum­bur­ger Rats­kel­ler bei einem Gla­se Saa­le­wein. Gleich nach dem Essen habe ich Quar­tier bezo­gen und bin nach der Rudels­burg gewan­dert, einen rei­zen­den Weg auf den Höhen der Saa­le hin. Es ist ein Stück Land­schaft von eigenem […]

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