Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Baukunst

15. Mai 1942

[420515–1‑1] [Salo­ni­ki] Frei­tag, den 15. Mai 1942 Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be liebs­te [Hil­de]! „Wie regt sich die Lust da zu sin­gen – – “, ja Her­ze­lein! Sin­gen möch­te ich wie­der ein­mal, ach Du! wie­der ein­mal musi­zie­ren – für gar kei­nen beson­de­ren Zweck als nur eben aus Lust dar­an und nur für Dich, Gelieb­te! Kein Lied […]

26. April 1942

[420426–1‑1] [Salo­ni­ki] Sonn­tag, den 26. April 1942 Her­ze­lein! Mein lie­bes teu­res Weib! Mei­ne [Hil­de]! Ein Sonn­tag will wie­der zu Ende gehen. Der nächs­te ist nun schon ein Mai­en­sonn­tag. Früh­ling und Mai­en wird wie­der. Aber in wes­sen Herz es nicht Früh­ling und Mai­en ist, den stimmt das Blü­hen und Froh­sein rings­her [sic] nur trau­ri­ger. Und ein […]

16. März 1942

[420316–2‑1] 38. Mon­tag, am 16. März 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes, liebs­tes Man­ner­li! Du! Gleich will ich mich noch zu Dir set­zen, ehe ich zum Pfarr­amt gehe. Ich muß eben dar­an den­ken, daß die Pfar­re Dir ein unheim­li­ches Haus ist. In gewis­ser Hin­sicht hast Du recht. So ein gro­ßer düs­te­rer Bau – die Lebens­ge­schich­ten der Pfar­rer […]

04. Januar 1942

[420104–1‑1] [Salo­ni­ki] Sonn­tag, d.[en] 4. Janu­ar 1942 Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Schät­ze­lein, gelieb­tes! Voll Fra­gen und Span­nung und Erwar­tung ist doch Dein Man­ner­li – ganz voll, daß es ihm bei­na­he das Herz­lein beklem­men will: ob ich denn zu Dir kom­men darf? Zu Dir? Ob es denn über kur­zem schon wahr wer­den soll, daß […]

12. Mai 1941

[410512–2‑1] Mon­tag, am 12. Mai 1941. Gelieb­ter! Mein Herz­lieb Du!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!! Mit Mon­tag fängt die Woche an, drum kommt von jedem etwas dran! So muß ich heu­te begin­nen, Herz­lieb! 2 Brie­fe steck­te mir heu­te früh der Post­bo­te zu! Mei­ne Freu­de dar­über kannst Du Dir sicher gut vor­stel­len, Du!!! Plea­se fol­low and like […]

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