15. Mai 1942

Gewölbe im Chorumgang
Gewöl­be im Chor­um­gang, Stadt­kir­che St. Jako­bi, Chem­nitz, 28 Sep­tem­ber 2010. Foto: StefT­hie­le. Lizenz CCA-SA 3.0 Unpor­ted de, über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2018.
[420515–1‑1]

[Salo­ni­ki] Frei­tag, den 15. Mai 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be liebs­te [Hil­de]!

Wie regt sich die Lust da zu sin­gen – – “, ja Her­ze­lein! Sin­gen möch­te ich wie­der ein­mal, ach Du! wie­der ein­mal musi­zie­ren – für gar kei­nen beson­de­ren Zweck als nur eben aus Lust dar­an und nur für Dich, Gelieb­te! Kein Lied kann ich rich­tig aus­wen­dig mit Text und Melo­die – es ist ein Jam­mer! Das soll doch mal ganz anders wer­den. Und das wird schon dann [a]nders, wenn man nicht nur so vor sich selbst hin­mu­si­ziert, son­dern jeman­dem sich ver­ständ­lich machen will. “15. Mai 1942” wei­ter­le­sen

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26. April 1942

Welthauptstadt germania 07
Film­mo­dell der Gro­ßen Hal­le (auch Ruh­mes­hal­le oder Volks­hal­le) mit dem Gro­ßen Becken, Teil der Aus­stel­lung Mythos „Ger­ma­nia“ und „Tem­pel­stadt“ Nürn­berg im Nürn­ber­ger Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum Reichs­par­tei­tags­ge­län­de (7.04.2011 — 11.09.2011), Bild: Kater­Be­ge­mot, 2.05.2011, CC-BY‑3.0 Unpor­ted Attri­bu­ti­on Lizenz, 06.2017.

[420426–1‑1]

[Salo­ni­ki] Sonn­tag, den 26. April 1942

Her­ze­lein! Mein lie­bes teu­res Weib! Mei­ne [Hil­de]!

Ein Sonn­tag will wie­der zu Ende gehen. Der nächs­te ist nun schon ein Mai­en­sonn­tag. Früh­ling und Mai­en wird wie­der. Aber in wes­sen Herz es nicht Früh­ling und Mai­en ist, den stimmt das Blü­hen und Froh­sein rings­her [sic] nur trau­ri­ger. Und ein Herz voll Son­ne und Glück über­strahlt auch den dun­kels­ten Win­ter­tag. Wei­ter­le­sen!

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16. März 1942

[420316–2‑1]

38.

Mon­tag, am 16. März 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes, liebs­tes Man­ner­li!

Du! Gleich will ich mich noch zu Dir set­zen, ehe ich zum Pfarr­amt gehe. Ich muß eben dar­an den­ken, daß die Pfar­re Dir ein unheim­li­ches Haus ist. In gewis­ser Hin­sicht hast Du recht. So ein gro­ßer düs­te­rer Bau – die Lebens­ge­schich­ten der Pfar­rer betrach­tet, die schon drin wohn­ten, denen allen mehr oder weni­ger kein glück­li­ches Los beschie­den war. Sei es nun durch eige­nes Ver­schul­den oder nicht. Es könn­te einem schon unheim­lich sein.

“16. März 1942” wei­ter­le­sen
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04. Januar 1942

Sol­dat beim Lesen der Zei­tung “Das Reich”, Sowjet­uni­on, 1941. Bild: Pro­pa­gan­da­kom­pa­ni­en der Wehr­macht — Heer und Luft­waf­fe, DBa Bild 101I-018‑0011-07, über Wiki­pe­dia Com­mons, Lizenz: CC-BY-SA 3.0, 02.2018.

[420104–1‑1]

[Salo­ni­ki] Sonn­tag, d.[en] 4. Janu­ar 1942

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Schät­ze­lein, gelieb­tes! Voll Fra­gen und Span­nung und Erwar­tung ist doch Dein Man­ner­li – ganz voll, daß es ihm bei­na­he das Herz­lein beklem­men will: ob ich denn zu Dir kom­men darf? Zu Dir? Ob es denn über kur­zem schon wahr wer­den soll, daß wir ein­an­der wie­der­se­hen? Oh Her­ze­lein! Ich spü­re es: Du war­test mit mir – Du fragst mit mir – Du betest mit mir – oh Du! Du!!! Du!!!!! !!!!! !!! Gedul­dig wol­len wir blei­ben, demü­tig erge­ben in Got­tes Wil­len – bei ihm ist alles beschlos­sen! Oh sag, Du! Was läßt so tief uns fra­gen? Was macht unser Herz erzit­tern? Wor­auf war­tet es sooo in tiefs­tem bewegt? Oh Du!!!!! Du!!!!! !!!!! !!! Wei­ter­le­sen!

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12. Mai 1941

[410512–2‑1]

Mon­tag, am 12. Mai 1941.

Gelieb­ter! Mein Herz­lieb Du!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Mit Mon­tag fängt die Woche an, drum kommt von jedem etwas dran! So muß ich heu­te begin­nen, Herz­lieb!

2 Brie­fe steck­te mir heu­te früh der Post­bo­te zu! Mei­ne Freu­de dar­über kannst Du Dir sicher gut vor­stel­len, Du!!! Wei­ter­le­sen!

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