08. Mai 1941

[410508–2‑1]

Don­ners­tag, am 8. Mai 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Du!! Weißt, wo ich jetzt eben her­ge­kom­men bin? Du!? Da kannst ja kei­ne blas­se Ahnung haben!

Aus der Schu­le! Aus uns[e]rer [O.]er Schu­le, aus der Kin­der­schar! Es ging ganz ein­fach zu: Wei­ter­le­sen!

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23. April 1941

T&Savatarsm[410423–2‑1]

Mitt­woch, am 23. April 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein Herz­lieb! Mein liebs­ter [Roland]!

Den 175. Brief schrei­be ich Dir heu­te, mein [Roland]! Den 175. Brief, seit ich bei Dir in Bar­kels­by war, gerech­net – also seit Dezem­ber schon! 1/3 Jahr ist seit­dem ver­gan­gen – viel, viel ist gesche­hen – eines nach dem ander[e]n kam, und bestimmt kommt eines Tages genau­so in die­se Rei­hen­fol­ge ein­ge­ord­net, auch der ersehn­te Frie­den. Vor­hin haben wir die heu­ti­ge Son­der­mel­dung ver­nom­men, gera­de als wir noch bei Tische saßen, mel­de­te der Ansa­ger sie an. Schnell rann­te ich nach dem Atlas. Maze­do­ni­en, das ist ganz in der Nähe Salo­nikis’, zwei gro­ße Arme­en haben dort kapi­tu­liert. Schlag auf Schlag geht der Vor­marsch wei­ter. Wei­ter­le­sen!

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18. April 1941

T&Savatarsm[410418–2‑1]

Frei­tag, am 18. April 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter!

Du! Heu­te ist wie­der kein Bote von Dir gekom­men. Ich bin aber gar­nicht [sic] trau­rig des­halb; weiß ich doch nun gewiß, daß mor­gen, an mei­nem Geburts­tag wenigs­tens einer Dei­ner lie­ben Brie­fe kommt – wenn auch nicht der Geburts­tags­brief, so doch ein and[e]rer lie­ber! Du!! Ach, Du weißt doch selbst, wie sehn­süch­tig man immer nach ihm aus­schaut! Herz­lieb Du! Mein [Roland]! Wei­ter­le­sen!

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17. April 1941

T&Savatar[410417–2‑1]

Don­ners­tag, am 17. April 1941.

Mein gelieb­tes, gutes Man­ner­li! Herz­lieb! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Es ist gleich ½ 4 Uhr am Nach­mit­tag. Die lie­be Son­ne scheint, seit heu­te früh schon. Und das ist Wet­ter für die Wasch­frau! So bin ich heu­te aufs´[sic] Neue los­ge­zo­gen mit mei­nem Hucke­pack nas­ser Wäsche. Das Glück war mir hold! Es ist fast alles schon tro­cken. Du kannst Dir wohl den­ken, wie froh ich nun bin. Mei­ne Hän­de hab[´] ich mir so erfro­ren, daß ich kaum noch Gefühl drin habe. Immer in dem eis­kal­ten Was­ser her­um­ge­planscht beim Spü­len. Ich hat­te ja kein war­mes mehr, weil ich den Kes­sel nicht mehr feu­er­te. Und beim Auf­hän­gen heu­te früh biß mir die Käl­te nur so unter die Fin­ger­nä­gel – es hat­te näm­lich gereift und war kalt! Ja Herz­lieb! So sieht bei uns der Früh­ling aus. Wei­ter­le­sen!

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17. April 1941

T&Savatar[410417–1‑1]

Don­ners­tag, den 17. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de] Du!!

Einen so lie­ben Boten konn­te ich heu­te emp­fan­gen, den vom Diens­tag, den 8.4. Herz­lieb!! Nimm einen ganz lan­gen, lie­ben Kuß dafür! Du!!!!! Mein Weib, mein lie­bes, mein teu­res!!!!! Wei­ter­le­sen!

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