10. August 1941

T&Savatar[410810–1‑2]

Sonn­tag, den 10. August 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb! Gelieb­te mein!!!

Du bist zu mir gekom­men, heu­te, zum Sonn­tag! Ich dan­ke Dir so sehr! Nun weiß ich auch, war­um es am Sonn­abend und Sonn­tag so still um mich war! Wie deut­lich ich das doch gefühlt habe! Ich wuß­te doch gar nicht vor­her, daß Du in Glauchau weil­test! Herz­lieb! So leben­dig und gegen­wär­tig ist mir Dei­ne Lie­be immer sonst! Ach – und wenn nun nicht schon wie­der 8 Tage dazwi­schen­lä­gen und wir unse­rem Wie­der­se­hen nicht schon 8 Tage näher wären, müß­te ich Dich doch erst ein­mal ganz lieb trös­ten. Aber dar­über und dazu gibt es doch fast gar kei­nen Trost mehr – wir sind nun bei­de so voll Sehn­sucht und Ver­lan­gen und Unge­duld – Gott im Him­mel hel­fe uns in Gna­den! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error