09. Juli 1940

[400709–2‑1]

O., am 9. Juli 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du!

Hur­ra! Es gibt noch Brief­pa­pier! M.K. Papier! Und weißt Du, wer es ergat­tert hat für mich?, die Mutsch!! Gera­de die, die will, daß ich nicht mehr schrei­ben soll. Ich hab[‘] mich ja gefreut.

Nun schreib[‘] ich gleich schnell noch­mal heim­lich, denn da macht[‘]s doch noch­mal so viel Freu­de.

[A]llem vor­an, mein Lieb, will ich Dir recht herz­lich dan­ken für Dei­nen so lie­ben Sonn­tags­brief. Er war mir ein gro­ßes Geschenk, Du! Wei­ter­le­sen!

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13. März 1940

[400313–2‑1]

O., am 13. März 1940.

Am Mon­tag.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Der ers­te Tag ist zu Ende gegan­gen.  Reg­ne­risch und grau hub er an am Mor­gen, änder­te sich auch nicht bis zur Stun­de.  Mei­ne Arbeit heu­te war öde und lang­wei­lig — und doch .… . Du!  Mein Liebs­ter, Du!  Ich spü­re ja alles Trü­be um mich her kaum, wenn ich an Dich den­ke!  Die Son­ne unse­res Glü­ckes über­strahlt alles, alles.  Du hast mich wie­der so sehr glück­lich gemacht mit Dei­nem Besuch, so reich an inne­rer Freu­de bin ich, ach, so froh, Du!  Was scha­de­te das lan­ge War­ten, voll Unge­duld vor­her?  Es lehr­te uns doch nur die Stun­den, die wir uns gehö­ren dür­fen erst recht schät­zen. Wei­ter­le­sen!

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11. November 1939

[391111–2‑1]

O., am 9. Novem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Buergerbraeukeller
Das Bür­ger­bräu­kel­ler im Rosen­hei­mer Stra­ße 29, Mün­chen, 8./9. Novem­ber 1933, Foto­ar­chiv Hoff­man, über His­to­ri­sches Lexi­kon Bay­erns und Wiki­me­dia Com­mons, 10.2014
Für Dei­nen lie­ben Brief mei­nen herz­lichs­ten Dank. Ich wuß­te, daß Du mir heu­te schrei­ben wirst. Es ist etwas so Eigen­ar­ti­ges um die Gedan­ken und um die Sehn­sucht. Bei­de gehen so unend­lich weit, wie unsicht­ba­re Fäden ver­bin­den sie uns. Sie drin­gen durch den letz­ten Wider­stand hin­durch, der sich bie­tet und gelan­gen doch zu der See­le, die sie suchen.

Wei­ter­le­sen!

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02. September 1939

390902–2‑1

O., am 2. Sep­tem­ber 1939.

Am Mon­tag.

(2. Sep­tem­ber 1939.)

Mein lie­ber [Roland]!

Der ers­te Tag wie­der daheim, er ver­ging im Ver­gleich mit dem ver­gan­ge­nen recht lang­sam und er war aus­ge­füllt mit stram­mer Arbeit. Es war mir nicht leicht heu­te, ich füh­le recht deut­lich, wie Ihr Lie­ben mich ver­wöhnt habt in die­sen 14 Tagen. Ich bin so von Dank­bar­keit erfüllt, daß ich die­se schö­ne Zeit erle­ben durf­te. Wei­ter­le­sen!

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31. August 1939

[390831–1‑1]

S. am 31. August 1939.

Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Heu­te ist Diens­tag. Die­se Zei­len lege ich mir auf dem Dampf­schiff zurecht. Ich habe jetzt einen eigen­ar­ti­gen Schul­weg: Zu Fuß zum Was­ser­fall, mit der Stra­ßen­bahn bis B., mit dem Schiff bis S.. Wei­ter­le­sen!

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