Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Aussenpolitik

27. September 1940

[400927–2‑1] Frei­tag, am 27. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter!  Du, mein lie­ber, guter [Roland]! Eben fällt’s [sic: fällt es] mir wie­der ein, mein Brief­pa­pier ist alle. Ich bin noch nicht dazu gekom­men, mir wel­ches zu kau­fen. Voll­auf beschäf­tigt war ich ges­tern, heu­te und mor­gen den gan­zen Vor­mit­tag auch noch. Ein schö­ner Tag war heu­te. Doch das Wet­ter […]

24. September 1940

[400924–1‑1] Den 24. Sep­tem­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Schon wie­der Diens­tag­abend. 1/2 8 Uhr ist es. Heu­te abend kommt sicher­lich dein lie­ber Bote noch, auch die bei­den Päck­chen, die Du ankün­digst, ste­hen noch aus. Heut[e] nach­mit­tag kam end­lich Nach­richt und Päck­chen mit dem Nacht­hemd von [zu] Hau­se. Vater schreibt von der Geburts­tags­fei­er. […]

19. September 1940

[400919–2‑1] Don­ners­tag, am 19. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Heu­te ist hel­ler Son­nen­schein drau­ßen und ich bin ganz wohl und mun­ter. Mut­ter ließ mich heu­te früh schla­fen, und ich bin erst um 8 [Uhr] auf­ge­weckt. War ich erschro­cken. Du kannst schon immer Dir aus­ma­len, was bloß los wäre, wenn ich Dich, mei­nen […]

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