08. Februar 1941

T&Savatarsm[410208–2-1]

Sonn­abend, am 8. Febru­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein [Roland] Du!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Du!! Der letz­te Sonn­abend allein!! Herz­lieb!! Freust Du Dich denn auch sooo sehr, wie ich? Du!! Du!! Ja! Ganz gewiß!! Ich weiß es ja schon, Du!! [Du] Wirst nun heu­te noch­mal zur Stadt mar­schiert sein – es gibt doch vor einer Rei­se so aller­hand zu besor­gen, was z.B. Ihr da drau­ßen in die­ser ‚Hun­de­tür­kei‘ [d.h.: öde Gegend] gar­nicht [sic] krie­gen könnt – Bar­kels­by – ach, auf die Art ist es rüh­rend ärm­lich und pri­mi­tiv. Wei­ter­le­sen!

10. Januar 1941

T&Savatar[410110–1-1]

Frei­tag, den 10. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­te, Du! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de], Du!!

Siehst, nun ist er schon zwei­stel­lig der Janu­ar. Wir krie­gen ihn schon hin. Aber lang ist er! Du! Daß ihr so wenig Koh­len habt, wie kommt denn das? Du!! Paß mal auf! Frag doch mal – ganz auf eig­ne Faust zunächst – was ein Gas- oder ein elek­tri­scher Ofen kos­tet, weißt, so wie wir in K. im Bad ste­hen haben. Und wenn es noch wel­che gibt — nicht zu teu­er — dann greif zu – frie­ren wollt ihr und wol­len wir doch nicht!! Und solch Ofen bringt Eure Küche ganz schön warm. Du! Mach das! Frag mal! Die­se Not muß mit allen Mit­teln über­wun­den wer­den!! Wei­ter­le­sen!