26. Dezember 1941

[411226–1‑1]

[Salo­ni­ki] Am 2. Weih­nachts­fei­er­tag 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!!!

End­lich! End­lich kann ich nun zu Dir kom­men! Ja! Ich schrieb doch schon eine gan­ze Wei­le. An Kame­rad K. ein paar Zei­len. Den Neu­jahrs­brief nach O. und K. Und nun ist mein Schät­ze­lein dran. [Es] Bekommt nun was noch übrig ist: was ganz zuun­terst und zutiefst liegt im Her­zen – mei­ner Her­zens­lie­be! Du!!!!! Wei­ter­le­sen!

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24. November 1941

Medicine aryballos Louvre CA1989-2183 n2.jpg
Phy­si­ci­an trea­ting a pati­ent. Red-figu­re Attic ary­bal­los. 480–70 BC, Lou­vre, Paris. Foto: Marie-Lan Ngu­y­en, 2011. Über Wiki­me­dia Com­mons, Lizenz CC-BY 3.0, 11.2017.

[411124–1‑1]

Mon­tag, den 24. Novem­ber 1941

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Die Post arbei­tet jetzt ver­blüf­fend schnell, und heu­te schon erreich­te mich Dein lie­ber Bote vom 20. Novem­ber. Dazu kam ein ver­spä­te­ter Bote vom 10. Nov.[ember], der mit dem Kon­zert­pro­gramm. Her­ze­lein! Laß Dir dan­ken für alle rei­che Lie­be, die mir so mich erwärmt und durch­sonnt und froh­wer­den läßt. Wei­ter­le­sen!

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23. November 1941

Robert and Clara Schumann
Robert Schu­mann und Cla­ra Schu­mann, nach einem Reli­ef von Ernst Riet­schel, Modern Music & Musi­ci­ans, Uni­ver­si­ty Socie­ty, New York, 1918. Über Wiki­me­dia Com­mons. Lizenz­frei in den USA, 11.2017.

[411123–1‑1]

Sonn­tag, den 23. Nov. 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­ze­lein! Gelieb­te!!!

Erst muß ich Dir ein­mal ganz lieb, viel­lieb [sic] dan­ken für Dei­nen Bericht und lie­ben Boten vom Diens­tag. Er ist heu­te schon bei mir, ich habe gar nicht unge­dul­dig war­ten müs­sen, und nun weiß ich doch wie­der, wie es Dir geht, weiß Dich und die lie­be Mutsch beru­higt – Herz­lieb! Und das ist doch, was mir zual­ler­nächst am Her­zen liegt. Her­ze­lein! Wei­ter­le­sen!

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23. August 1941

T&Savatar[410823–1‑2]

Sonn­abend, den 23. August 41

Mein lie­bes, teu­res Weib! Herz­al­ler­liebs­te mein!!!

Dein lie­ber, lie­ber Bote von Sonn­abend ist zu mir gekom­men. Sei viel­lieb bedankt, Herz­lieb mein! [Du] Kannst Dir den­ken, was mich nun am meis­ten bewegt? Gelieb­tes Weib! Du, mei­ne [Hil­de]! Ach, ich wer­de ja nicht eher wie­der ganz ruhig wer­den, eh[‘] Du mir nicht geschrie­ben hast von Dei­nem schwe­ren Gang, eh[‘] ich nicht wie­der bei Dir bin und in Dei­ne lie­ben Augen schaue. Ach Gelieb­te, Du, mei­nes Her­zens Ver­trau­te und deren gan­zes, letz­tes Ver­trau­en ich besit­ze, ich will ver­su­chen, Dir zu sagen, was das Man­ner­li bewegt dar­um, und ich weiß, Du wirst mich ver­ste­hen, wo die Wor­te ihren Dienst ver­sa­gen – so wie ich Dich in allem ver­ste­he, was Du mir dazu schreibst. Ja, Herz­lieb, ich ver­ste­he Dein Han­deln, ver­ste­he Dei­nen Ent­schluß. Wei­ter­le­sen!

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