Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Arzt/Patient

26. Dezember 1941

[411226–1‑1] [Salo­ni­ki] Am 2. Weih­nachts­fei­er­tag 1941 Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!!! End­lich! End­lich kann ich nun zu Dir kom­men! Ja! Ich schrieb doch schon eine gan­ze Wei­le. An Kame­rad K. ein paar Zei­len. Den Neu­jahrs­brief nach O. und K. Und nun ist mein Schät­ze­lein dran. [Es] Bekommt nun was noch übrig ist: was ganz zuun­terst […]

24. November 1941

[411124–1‑1] Mon­tag, den 24. Novem­ber 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mein lie­bes, teu­res Weib! Die Post arbei­tet jetzt ver­blüf­fend schnell, und heu­te schon erreich­te mich Dein lie­ber Bote vom 20. Novem­ber. Dazu kam ein ver­spä­te­ter Bote vom 10. Nov.[ember], der mit dem Kon­zert­pro­gramm. Her­ze­lein! Laß Dir dan­ken für alle rei­che Lie­be, die mir so mich erwärmt und […]

23. November 1941

[411123–1‑1] Sonn­tag, den 23. Nov. 1941 Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­ze­lein! Gelieb­te!!! Erst muß ich Dir ein­mal ganz lieb, viel­lieb [sic] dan­ken für Dei­nen Bericht und lie­ben Boten vom Diens­tag. Er ist heu­te schon bei mir, ich habe gar nicht unge­dul­dig war­ten müs­sen, und nun weiß ich doch wie­der, wie es Dir geht, weiß Dich […]

23. August 1941

[410823–1‑2] Sonn­abend, den 23. August 41 Mein lie­bes, teu­res Weib! Herz­al­ler­liebs­te mein!!! Dein lie­ber, lie­ber Bote von Sonn­abend ist zu mir gekom­men. Sei viel­lieb bedankt, Herz­lieb mein! [Du] Kannst Dir den­ken, was mich nun am meis­ten bewegt? Gelieb­tes Weib! Du, mei­ne [Hil­de]! Ach, ich wer­de ja nicht eher wie­der ganz ruhig wer­den, eh[‘] Du mir […]

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