01. Juli 1940

Bundesarchiv Bild 102-15234, Berlin, Luthertag
“Die gro­ße Fei­er des Luther­ta­ges im Lust­gar­ten in Ber­lin! Bischof Hos­sen­fel­der hält die Anspra­che auf der Ram­pe des Ber­li­ner Schlos­ses im Lust­gar­ten,” inkl. Fah­nen­ban­ner mit “Deut­sche Chris­ten” und Haken­kreuz an den Fens­tern, 19.11.1933. Aktu­el­le-Bil­der-Cen­tra­le, Georg Pahl, DBa, Bild 102–15234 / CC-BY-SA, über Wiki­me­dia Com­mons, 04.2014.
[400701–2-1]

O., am 30. Juni 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du!

Es ist abends um sie­ben. Ich bin nun fer­tig mit mei­ner Arbeit, die ich mir für heu­te vor­ge­nom­men hat­te; mor­gen muß ich mir erst Tüll kau­fen, dann kann ich das Pol­ter­abend­kleid voll­ends zu Ende arbei­ten. Nun will ich noch ein wenig Sonn­tag fei­ern. Wie kann ich das bes­ser und lie­ber tun, als daß mei­ne Gedan­ken zu Dir gehen? Wei­ter­lei­ten!

18. August 1938

Auszug aus "Mermen and Capricorn," Miscellanea Astronomica, Rome, 15th century, Bibliotheca Apostolica, herunterladen von http://de.wikipedia.org/wiki/Steinbock_(Tierkreiszeichen) Juli 2013

[380818–1-1]

16.8.38

18.8.38

Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]!

Vie­len Dank für Ihre lie­ben Zei­len. Ich muß rich­tig­stel­len: Ganz ein­sam bin ich nicht mehr. Es ist jemand, der sich um mich küm­mert. Sie ken­nen die­sen Jemand. Der Gedan­ke an die­se lie­be Per­son, daß ich ihr alles schrei­ben und mit­tei­len könn­te, daß sie mir bleibt nach dem Ver­lust, sie [sic] haben mich leich­ter tra­gen las­sen, das dür­fen Sie glau­ben, sie [sic] haben mir auch die Ver­pflich­tung auf­er­legt, über dem gegen­wär­ti­gen Schmerz nicht die Sor­ge um die Zukunft und die eige­ne Gesund­heit zu ver­ges­sen. Wei­ter­le­sen!