10. Mai 1942

[420510–2‑1]

87.

Sonn­tag, am 10. Mai 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes Her­ze­lein! Mein [Roland], Du!

Nun ist der Mai schon wie­der zwei­stel­lig, die Tage eilen pfeil­ge­schwind dahin, so emp­fin­de ich [es]. Und sie sol­len auch schnell ver­ge­hen, mein Her­ze­lein! Was soll uns all die lan­ge Zeit, die wir ein­sam, jedes für sich zubrin­gen müs­sen? Die Zeit mag eilen, eilen! Bis wir uns wie­der­ha­ben, Gelieb­ter! Bis wird end­lich Frie­den sein! Wei­ter­le­sen!

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12. November 1941

[411112–1‑1]

[Salo­ni­ki] Diens­tag, den 11. Nov. 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Jetzt schläfst Du aber gewiß noch. Und das Man­ner­li ist schon mun­ter. Eigent­lich ist also schon Mitt­woch. Ges­tern abend, ½ 9 Uhr war es, über­kam mich die Müdig­keit und ich streck­te mich eben lang zu einem hal­ben Stünd­chen. Aber die Müdig­keit war nur grö­ßer gewor­den – und so haben wir (K. erging es eben­so) ihr nach­ge­ge­ben. Es mag zu warm gewor­den sein in unser[e]m Stü­bel vom Kar­tof­fel­bra­ten. Wei­ter­le­sen!

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