Arbeitsalltag

15. Januar 1943

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Frei­tag, den 15. Janu­ar 1943 

Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Mein lie­bes, teu­res Weib! 

Im U.v.D‑Stübel sitzt das Man­ner­li – ein­mal nicht sonn­tags – ich hätt mir’s auch nicht gefal­len las­sen. Und nun läßt es rasch ein­mal den Tag an sich vor­über­zie­hen, ob denn nicht etwas Erzählenswertes […]

28. Dezember 1942

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Mon­tag, den 28. Dezem­ber 1942. 

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Heu­te will das Man­ner­li mal fein zei­tig ins Bett­lein gehen. Ist jetzt immer etwas spät gewor­den, ges­tern abend [sic] ja, weil ich Dienst hat­te. Müde bin ich jetzt noch nicht, aber es kann schnell kom­men. Aber erst muß ich noch zu mei­nem Her­zens­schatz kom­men. Wo ich jetzt noch so […]

23. Dezember 1942

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Mitt­woch, den 23. Dezem­ber 1942 

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

½ 11 Uhr zeigt die Uhr jetzt bei uns. Um 10 Uhr war ich zu Hau­se. Um 11 Uhr sol­len alle zu Hau­se sein. Ich bin mit eini­gen Kame­ra­den schon ½ 10 Uhr gegan­gen, und wäre es schon frü­her, wenn ich mich nicht ein wenig ver­pflich­tet gefühlt hät­te, auszuhalten […]

09. Dezember 1942

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Mitt­woch, den 9. Dezem­ber 1942 

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Du! Ich brauch doch die gro­ße Stadt gar nicht mit ihren Zer­streu­un­gen – ich habe doch jeden Abend viel Lie­be­res vor! Ach Du! Lie­be­res fin­de ich doch nicht. Und Wich­ti­ge­res nicht, als einen Boten auf den Weg zu brin­gen zu mei­nem Herzensschatz […]

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