11. November 1939

[391111–2‑1]

O., am 9. Novem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Buergerbraeukeller
Das Bür­ger­bräu­kel­ler im Rosen­hei­mer Stra­ße 29, Mün­chen, 8./9. Novem­ber 1933, Foto­ar­chiv Hoff­man, über His­to­ri­sches Lexi­kon Bay­erns und Wiki­me­dia Com­mons, 10.2014
Für Dei­nen lie­ben Brief mei­nen herz­lichs­ten Dank. Ich wuß­te, daß Du mir heu­te schrei­ben wirst. Es ist etwas so Eigen­ar­ti­ges um die Gedan­ken und um die Sehn­sucht. Bei­de gehen so unend­lich weit, wie unsicht­ba­re Fäden ver­bin­den sie uns. Sie drin­gen durch den letz­ten Wider­stand hin­durch, der sich bie­tet und gelan­gen doch zu der See­le, die sie suchen.

Wei­ter­le­sen!

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10. November 1939

Bundesarchiv Bild 183-E12329, München, Bürgerbräukeller, Sprengstoffanschlag
Die Trüm­mer­stät­te nach den ers­ten Auf­räum­ar­bei­ten am 9.11 im Fol­ge von dem Spreng­stoff­an­schlag am 8.11.1939 im Bür­ger­bräu­kel­ler in Mün­chen, ADN-ZB/­Ar­chiv Faschis­ti­sches Deutsch­land 1933–45, Bild: Wag­ner, DBa Bild 183-E12329 / CC-BY-SA, über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2014
[391110–1‑1]

S. am 10. Novem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Das ist wohl eine Erfah­rung, die alle die­je­ni­gen machen, wel­che sich für Sonn­abend und Sonn­tag etwas Beson­de­res vor­neh­men: Mon­tag und Diens­tag sind die längs­ten Wochen­ta­ge, aber von Mitt­woch an zer­rin­nen die Stun­den nur so unter den Fin­gern. Ich bin schon wie­der start­be­reit. In acht Tagen, wills Gott, bin ich es für Dich, Lie­bes. Wei­ter­le­sen!

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