02. Dezember 1941

[411202–2‑1]

Diens­tag, am 2. Dezem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, guter [Roland]! Gelieb­ter!

Gleich zu Anfang habe ich eine sel­te­ne Fra­ge an Dich! Hast Du etwa mei­nen Kork vom Tin­ten­fäß­chen gefun­den in einem Dei­ner Päck­chen? Ach, wie dumm! Du kannst sie ja noch gar­nicht emp­fan­gen haben!! Aber, Her­ze­lein! Gib nur mal Obacht, gelt? Denn seit ich die Weih­nachts­päck­chen pack­te, ist mein Kork ver­schwun­den! Sollst nicht den­ken, das sei eine Bei­ga­be!! Du! Ich habe gar kei­ne Ruhe mehr, seit ich auf den Gedan­ken nun kam, ich könn­te ihn bei Dir mit ver­packt haben! [S]ollst also nicht den­ken, daß ich Dich irgend­wie froz­zeln will. So! Nun geht’s wei­ter. Wei­ter­le­sen!

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15. Oktober 1941

[411015–2‑1]

Mitt­woch, am 15. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Du!!! Ach, wie bin ich froh, daß ich end­lich Dei­ne lie­be Hand fas­sen kann! Wie habe ich auf die Stun­de gewar­tet. Eben ist unser Besuch zur Tür hin­aus – eine gute Bekann­te, eine Kran­ken­schwes­ter mit ihrer Nich­te. und [sic] es ist bald 22 Uhr! Ich habe ja wie auf Koh­len geses­sen, Du! Nun bin ich erlöst! Die Eltern kra­men zwar noch umher, doch sie gehen sicher bald schla­fen. Ach Herz­lieb! Nun muß ich Dir erst ein­mal erzäh­len, ehe ich auf Dei­ne bei­den lie­ben Boten ein­ge­he. Wei­ter­le­sen!

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12. Oktober 1941

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Sonn­tag, am 12. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter!! Herz­al­ler­liebs­ter!

Heu­te kom­me ich wie­der zu Dir! Oh Du!!! Du!!!!! Wie habe ich mich doch ges­tern Nach­mit­tag gesehnt nach Dir! So gesehnt mich [sic], Dei­ne lie­be Hand zu fas­sen, mit Dir zu plau­dern, wie jeden Nach­mit­tag. Aber es war mir unmög­lich. Wir stan­den mit­ten drin im Wasch­fest, die Mutsch und ich! Und wie das über­haupt an sol­chem Wasch­tag zugeht, das weiß mein Lieb sicher auch, von zuhaus’ – auch wenn’s ein Bub, ein Man­ner­li ist! Wei­ter­le­sen!

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22. August 1941

T&Savatar[410822–2‑1]

Don­ners­tag­abend, am 21. August 41.

Mein herz­liebs­ter [Roland]! Gelieb­ter! Herz­al­ler­liebs­ter mein!

Es ist um 9 00 [Uhr] abends, ich bin seit einer Stun­de wie­der daheim aus der Stadt. Und nun muß ich erst noch ein paar Wor­te mir Dir tau­schen Herz­lieb, ehe ich schla­fen gehe. Wor­te mir Dir tau­schen, Du? Geht denn das brief­lich? Du?! O ja, mit Dir kann ich mich unter­hal­ten, auch wenn ich Dich nur in Gedan­ken bei mir habe! Du!!! Wei­ter­le­sen!

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16. Mai 1941

T&Savatar[410516–2‑1]

Frei­tag, am 16. Mai 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Du!!!

Herz­lieb! 2 lie­be Boten von Dir sind heu­te früh zu mir gekom­men. Ich habe mich ganz sehr dar­über gefreut, Du!! Und ich dan­ke dir recht herz­lich dafür! Vom 1. Und 2. Mai sind sie, und alle bei­de doch erst am 15. Mai abge­stem­pelt! Soo [sic] lan­ge haben die nun gele­gen, ehe sie auf Rei­sen gin­gen! Wei­ter­le­sen!

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