11. Mai 1938

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O., am 11. Mai 1938.

Wer­ter Herr [Nord­hoff]!

Ges­tern erhielt ich Ihren Brief. Ich dan­ke Ihnen sehr. Vor allem aber dafür, daß ich mich Ihnen anver­trau­en darf, daß Sie mir viel­leicht als mein Hel­fer die Hand rei­chen kön­nen. Ich weiß, ich brin­ge Sie in eine sehr pein­li­che Situa­ti­on; doch Sie müs­sen mich begrei­fen kön­nen. Wei­ter­le­sen!

08. Mai 1938

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L. am 8. Mai 1938.

Wer­tes Fräu­lein [Lau­be]!

Am Sonn­abend erhielt ich Ihren Brief. Ich habe unter­des­sen viel über Sie nach­ge­dacht. Es ist sehr wenig wahr­schein­lich, daß ich nach A. kom­me. Schrei­ben Sie, was Sie bedrückt. Wei­ter­le­sen!

04. Mai 1938

[380504–2-1]

O., am 4. Mai 1938.

Wer­ter Herr [Nord­hoff]!

Ent­schul­di­gen Sie bit­te mein Han­deln, doch ich muß die­ses Schrei­ben an Sie rich­ten. Es ist dies eine ein­zi­ge gro­ße Bit­te dar­um, daß Sie mir am 11. oder 12. Juni in A. eine Aus­spra­che mit Ihnen gestat­ten. Bit­te, ver­ste­hen Sie mich recht, ich muß Sie spre­chen. Soll­te es Ihnen aber unmög­lich sein dahin zu kom­men, so bit­te ich Sie, mir mit­zu­tei­len, ob ich d[ie]se Ange­le­gen­heit brief­lich regeln darf.

“04. Mai 1938” wei­ter­le­sen

Es fängt bald an…

TS_contributor_avatar-sm4. Mai wird der ers­te Brief frei­ge­ge­ben…