21. März 1942

[420321–2-1]

Sonnabend, am 21.III.42

Mein Herzenss­chätzelein!

Heute, an Vaters Geburt­stag bin ich wieder zuhaus[‘]! Weit­er­lesen!

19. März 1942

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[Saloni­ki] Don­ner­stag, den 19. März 1942

Herza­ller­lieb­ste! Du! Mein liebes, teures Weib! Meine [Hilde]!

Herzelein! In Deinem lieben Dien­stag­boten sprichst Du mir noch ein­mal von den Möglichkeit­en ein­er Dien­stverpflich­tung. Sie ste­ht im Hin­ter­grund wie sein­erzeit das Gespenst mein­er Ein­beru­fung. Ach Geliebte, ich kann noch gar nicht an dieses Gespenst glauben. Weit­er­lesen!

18. März 1942

Auszug aus dem Brief mit Num­merierung

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40.

Mittwoch, am 18. III. 1942.

Herzenss­chätzelein! Mein geliebter [Roland]!

Ehe mein Dienst begin­nt, will ich zu Dir kom­men. Es ist ½ 11 [Uhr] am Vor­mit­tag und ich kann eben mal ein wenig ver­schnaufen, das Essen ste­ht auf dem Feuer. Weit­er­lesen!

17. März 1942

Auszug aus dem Brief mit Num­merierung

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39.

Dien­stag, am 17. März 1942.

Herzenss­chätzelein! Du mein aller­lieb­ster [Roland]!

Son­nen­schein ist heute bei uns! Und blauer Him­mel! Und die Vögel zwitsch­ern! Ach Du! Ich glaube, nun wird bald Früh­ling, Herzelein. Du hast ihn uns gebracht mit Deinem lieben Blu­men­gruß! Denn seit­dem begann es schön zu wer­den, Du! Ich freue mich ja soo! Weit­er­lesen!

17. März 1942

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Dien­stag, den 17. März 1942

Herza­ller­lieb­ste mein! Mein liebes, teures Weib!

Nun kön­nt[‘] ich doch wieder ein­mal richtig eifer­süchtig und nei­disch wer­den. Alle dür­fen um mein Aller­lieb­stes sein: die Buben der Schar, das Mädel vom Schnei­der in der Zither­stunde, und Frauen­schaft und Frauen­di­enst und Scharlei­t­erin­nen, Kan­tor­ei und Rotes Kreuz – nur ich darf es nicht, kann es nicht, nicht ein­mal eine Stunde, Dein Man­ner­li, Dein Geliebter! “17. März 1942” weit­er­lesen