Öffentliche Auseinandersetzung

Goethe, Johann Wolfgang: Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. Berlin. Bey Johann Friedrich Unger. Antiquariat Dr. Haack Leipzig © Foto H.-P.Haack 2008-05-21, http://en.wikipedia.org/wiki/File:Wilhelm_Meisters_Lehrjahre_1795.jpg, herunterladen Dezember 2013.
Goethe, Johann Wolf­gang: Wil­helm Meis­ters Lehr­jahre. Ein Roman. Berlin. Bey Johann Friedrich Unger. Anti­quar­i­at Dr. Haack Leipzig © Foto H.-P.Haack 2008-05-21, herun­ter­laden Dezem­ber 2013.

Öffentliche Geis­teswis­senschaften: Zunächst in den Vere­inigten Staat­en aus­d­if­feren­ziert, hat sich die Pub­lic His­to­ry seit den let­zten zehn Jahren eben­so in Deutsch­land etabliert. Die Geschichtswis­senschaften ver­mit­teln ihre Forschung schon lange nicht mehr nur in klas­sis­chen For­mat­en wie wis­senschaftlichen Pub­lika­tio­nen oder durch die Gestal­tung von Denkmälern und von Museen. Film, Fernse­hen, Radio Reen­act­ment und ins­beson­dere das Inter­net sind Möglichkeit­en, um das Pub­likum des 21. Jahrhun­derts anzus­prechen. Virtuelle Tech­nolo­gien wie das „Social Net­work­ing“ eröff­nen neue Möglichkeit­en ein­er kri­tis­chen Begeg­nung jen­seits fach­wis­senschaftlich­er und pro­fes­sioneller Gren­zen.

Auszug aus dem Brief vom 4. Mai 1938
Auszug aus dem Brief vom 4. Mai 1938

Um diese neue Herange­hensweise umzuset­zen, brauchen geschicht­sori­en­tierte Geisteswissenschaftler/innen nicht nur Ken­nt­nisse in der klas­sis­chen akademis­chen Forschung, son­dern auch prak­tis­che Erfahrun­gen mit dig­i­taler Arbeit wie Archivierung, Ausstel­lungskunde, bzw. Öffentlichkeit­sar­beit im All­ge­meinen. [1] Als Folge davon verän­dert sich die Rollen der Historiker/innen: Als wis­senschaftlich trainierte Expert/innen besitzen sie Kom­pe­ten­zen in Fra­gen des Fak­ten­wis­sens und des kri­tis­chen ‚Lesens‘ his­torisch­er Quellen. Sie sind aber nicht mehr die einzi­gen, die Deu­tun­gen aus der Ver­gan­gen­heit ziehen dür­fen. „Geschichtemachen“ ist nicht nur eine Fähigkeit und Prax­is aller Men­schen, son­dern auch eine all­ge­meinge­sellschaftliche Auf­gabe. Dabei nehmen Historiker/innen neue Funk­tio­nen als Veranstalter/innen, Wegweiser/innen und Berater/innen ein. [2]

Hans Hinrich, Dreiklang, UFA, 1938; USA, Triad, 1938, heruntergeladen Juni 2013 und Exemplare des Films bestellbar von http://www.germanwarfilms.com/complete-selection-of-titles/dreiklang-1938.htm
Hans Hin­rich, Dreik­lang, UFA, 1938; USA, Tri­ad, 1938, herun­terge­laden Juni 2013 und Exem­plare des Films bestell­bar von http://www.germanwarfilms.com/complete-selection-of-titles/dreiklang-1938.htm

Zu den neuen Arbeits­feldern der his­torischen Wis­senschaften gehörten am Anfang die Dig­i­tal­isierung his­torischen Mate­ri­als und die Entwick­lung neuer Tech­nolo­gien. [3] Viel entschei­den­der sind jedoch Meth­o­d­en, um neue Ein­sicht­en in his­torisches Mate­r­i­al zu erlan­gen. [4] Wissenschaftler/innen analysieren Quellen, z.B. als „Big Data“, durch „Text Min­ing“ oder durch „Top­ic Mod­el­ing“. Sie visu­al­isieren Lit­er­atur oder Geschichte kar­tographisch und sie gewin­nen neues Mate­r­i­al durch „crowd­sourc­ing“. T&S unter­stützt ins­beson­dere let­zteres — eine asyn­chrone, kol­lab­o­ra­tive Bere­it­stel­lung und Auswer­tung von Briefen, bei der sich Benutzer/innen am Prozess der Dig­i­tal­isierung, Diskus­sion und Analyse des Mate­ri­als beteili­gen. T&S zielt nicht auf ein vor­rangig fach­wis­senschaftlich­es Pub­likum, son­dern auf die Imple­men­tierung ein­er all­ge­mein zugänglichen virtuellen Plat­tform. Sie soll ein kri­tis­ches, ‚entschle­u­nigtes‘ Ver­ste­hen des All­t­ags im Zweit­en Weltkrieg ermöglichen, an dem, ver­mit­telt über ver­schiedene Medi­en, Forscher/innen und Laien, Studierende und Lehrende, Jugendliche und Ältere über­all auf der Welt par­tizip­ieren kön­nen. Die Deu­tung­shoheit über die Geschicht­serzäh­lung liegt somit nicht nur bei den Forscher/innen und Wissenschaftler/innen, son­dern auch beim Laien. Dieses Konzept heißt „shared author­i­ty“, oder gemein­same Autorität und zieht sich wie ein rot­er Faden durch das gesamte T&S-Projekt. [5]

Joseph Karl Stieler, Bildnis von Ludwig van Beethoven, 1820, Beethoven-Haus, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beethoven.jpg, herunterladen Februar 2014
Joseph Karl Stiel­er, Bild­nis von Lud­wig van Beethoven, 1820, Beethoven-Haus, herun­ter­laden Feb­ru­ar 2014

Medi­en­wis­senschaften: Die Frage nach der Rolle von Massen­me­di­en für eine kri­tis­che Auseinan­der­set­zung mit der Ver­gan­gen­heit wurde in den deutschen Geistes- und Sozial­wis­senschaften wieder­holt aufge­wor­fen. [6] Die Kri­tis­che The­o­rie hat die Gefahren ein­er “Bewusst­seinsin­dus­trie” für die Demokratie her­aus­gestellt, die Erin­nerung monop­o­lisiert, kom­merzial­isiert und Geschichte wie Erin­nerung in Unter­hal­tung trans­formiert. [7] Die virtuellen Tech­nolo­gien verän­dern das Feld, in dem diese Fra­gen nach der sozialen Kon­struk­tion von Wis­sen beant­wortet wer­den müssen. Konkur­ri­erende Deu­tungsange­bote und die Schwierigkeit­en, das öffentliche Inter­esse zu gewin­nen, spie­len dabei eine bedeu­tende Rolle. Immer mehr Men­schen sind in der Lage, ihr Geschichtsver­ste­hen in der Öffentlichkeit zu for­mulieren und zu repräsen­tieren. Beispiele kön­nen in der Presse, im Rund­funk, im Inter­net, in Schulk­lassen, Uni­ver­sitätssem­inaren, in Jugend- und Senioren­grup­pen oder in Sozialen Bewe­gun­gen gefun­den wer­den. Diese neue Diver­sität der Aus­drucks­for­men birgt die Gefahr des Zer­falls in eine unüber­schaubare Anzahl von Teilöf­fentlichkeit­en.

Auszug aus dem Brief
Auszug aus dem Brief

Die beson­dere Her­aus­forderung liegt darin, die Aufmerk­samkeit unter­schiedlich­er Grup­pen zu gewin­nen und einen gemein­samen Dia­log zu ini­ti­ieren. Jedes Kom­mu­nika­tion­s­medi­um besitzt seine Stärken und Schwächen. Die Beschränkung auf ein einziges Medi­um geht automa­tisch mit Beschränkun­gen entwed­er hin­sichtlich der räum­lichen und sozialen Reich­weite des Medi­ums, den Möglichkeit­en der direk­ten oder indi­rek­ten Inter­ak­tion oder der Wech­sel­seit­igkeit von Kom­mu­nika­tion ein­her. T&S als inter­me­di­ale, zugangs- und beteili­gung­sof­fene Plat­tform möchte die Stärken unter­schiedlich­er medi­aler For­mate miteinan­der verbinden. Dies geschieht auf Grund­lage von Liebes­briefen – die selb­st das klas­sis­che Medi­um zwis­chen­men­schlich­er Kom­mu­nika­tion sind. Die Verbindung von unter­schiedlichen Medi­en­for­mat­en und –rezipient/innen schafft nicht nur Raum für eine Annäherung an den All­t­ag im NS, son­dern eben­so an zeit­genös­sis­che For­men der Gesel­ligkeit und Sozi­a­bil­ität. Dabei wird gezielt mit den Zwän­gen der Pro­gramm­pro­duk­tion gebrochen: der Neu- Rhyth­misierung von Geschichte im Takt von Doku­men­ta­tio­nen, Info­tain­ment, und Sit­coms. ‘Zumin­d­est 75 Jahre später’ [siehe Edi­torische Bear­beitung 2.2 Veröf­fentlichung­stem­po- bzw. lück­en] wer­den die Briefe im orig­i­nalen Takt ihrer ursprünglichen Versendung veröf­fentlicht und als monatlich zusam­menge­fasstes Hör­buch im Radio bzw. per Stream im Inter­net ver­bre­it­et. Ein solch­er entschle­u­nigter Zugang zu der Ver­gan­gen­heit fol­gt den Erfahrun­gen der zeit­genös­sis­chen Aktri­cen und Akteure, die nicht wie wir heute über das Ende des ‚Drit­ten Reichs‘ Bescheid wussten.

Gustav v. Estorff, Wir Arbeitsmaiden, Bildbericht, Zeitgeschichte-Verlag Wilhelm Andermann, 1940, herunterladen von http://magazine.uc.edu/issues/0413/Hitler.html, August 2013
Gus­tav v. Estorff, Wir Arbeits­maid­en, Bild­bericht, Zeit­geschichte-Ver­lag Wil­helm Ander­mann, 1940, herun­ter­laden August 2013

Sozialer Arbeit: Let­z­tendlich wer­den die unter­schiedlichen diszi­plinären Zugänge durch die Tech­niken der „Rekon­struk­tiv­en Sozialen Arbeit“ zusam­menge­hal­ten. Sie nimmt die Entwick­lungslin­ien der Sozi­olo­gie der Chica­go­er Schule [8], der Psy­cho­analyse, der Human­is­tis­chen Psy­cholo­gie und der Fam­i­lien­ther­a­pie sowie die Geschichtswis­senschaften, und hier beson­ders der Oral His­to­ry [9], auf. Jakob und Wen­sier­s­ki sprechen in diesem Kon­text von der Rekon­struk­tion sozialer Sin­nwel­ten. [10] In einem kom­mu­nika­tiv­en Prozess, sei es in der Einzel­ber­atung oder in der Gruppe, laden Sozialarbeiter/innen die Teilnehmer/innen ein, die eige­nen „Life records“ zu erin­nern und zu reflek­tieren. Unter „Life Records“ ver­ste­ht man verin­ner­lichte Lebens­bilder. Im Unter­schied zu den chro­nol­o­gis­chen Lebenssta­tio­nen wer­den diese sub­jek­tiv erin­nert und for­men eine Lebens­geschichte, die sich aus der indi­vidu­ellen kul­turellen und sozialen Prä­gung eines Men­schen ergibt. [11] Die auch der eth­no­his­torischen Mikro­analyse zugrunde liegende Erken­nt­nis, dass Biografie ein ver­mit­tel­ndes Kon­strukt ist, das Wech­sel­wirkun­gen zwis­chen gesellschaftlich­er Lage und indi­vidu­ellen Kon­stel­la­tio­nen deut­lich wer­den lässt, hil­ft Sozialarbeiter/innen zusam­men mit ihren Klient/innen, die Lebens­geschicht­en in ihrer gesellschaftlichen Bed­ingth­eit wie in der indi­vidu­ellen Einzi­gar­tigkeit zu ver­ste­hen. [12] An der Biografie ori­en­tiertes Arbeit­en mit Klient/innen ist in diesem Kon­text eine aktive Kon­struk­tions- bzw. Re-Kon­struk­tion­sleis­tung. Sozialarbeiter/innen kön­nen Hil­festel­lung geben, die eigene Ver­gan­gen­heit mit all ihren Kon­ti­nu­itäten und Diskon­ti­nu­itäten neu anzueignen, sie in die Gegen­wart zu inte­gri­eren [13] und Men­schen für Hand­lungs­dy­namiken und Über­lebensstrate­gien angesichts biographis­ch­er Brüche zu sen­si­bil­isieren. Im biografis­chen Arbeit­en und Ler­nen wer­den Men­schen als Kon­struk­teure des eige­nen Lebens begrif­f­en und als Expert/innen in eigen­er Sache anerkan­nt. Sie wer­den über die Geschichte ihres Lebens zu Autor/innen der eige­nen Lebens­geschichte. [14] Schi­mank beschreibt die Auseinan­der­set­zung mit der eige­nen Biografie als Autopoe­sis im Sinne ein­er Rekon­struk­tion von Indi­vid­u­al­ität. [15]

Ernst Hildebrand, Margarethe Hildebrand, Schwiegertochter des Künstlers, 1919, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dame_beim_Lesen.png, herunterladen Dezember 2013.
Ernst Hilde­brand, Mar­garethe Hilde­brand, Schwiegertochter des Kün­stlers, 1919, herun­ter­laden Dezem­ber 2013.

Die biografis­che Erfahrung des Nation­al­sozial­is­mus ist mit direk­ten Erzäh­lun­gen immer weniger greif­bar, allen­falls noch über die Gen­er­a­tion der soge­nan­nten Kriegskinder. Die Erfahrun­gen der damals Jugendlichen oder Erwach­se­nen sind allerd­ings präsent in Selb­stzeug­nis­sen, Tage­büch­ern, tradierten Erzäh­lun­gen und auch in den Briefen, die ja Gegen­stand des Pro­jek­tes T&S sind. Hier schla­gen sich indi­vidu­elle Lern­prozesse, Iden­titäts­brüche, aber auch damals gültige, gesellschaftlich über­formte Kon­struk­tio­nen von Wirk­lichkeit nieder. Im Nach­le­sen, Nach­hören und Nacherzählen wirkt die lebens­geschichtliche Erfahrung des Nation­al­sozial­is­mus über die trans­gen­er­a­tionelle Weit­er­gabe weit­er in die Gegen­wart hinein. Nach Pet­zold müssen sozial­geron­tol­o­gis­che und ger­a­gogis­che Maß­nah­men „deshalb darauf gerichtet sein, Kom­mu­nika­tion an die Stelle des ver­s­tum­menden Dialogs, Gemein­samkeit an die Stelle von Vere­inzelung, Miteinan­der an die Stelle der Ein­samkeit zu set­zen.“ [16] In ein­er gemein­samen Biografiear­beit, die in der Begeg­nung das Ler­nen der ver­schiede­nen Gen­er­a­tio­nen voneinan­der unter­stützt, kommt der Gestal­tung eines kon­struk­tiv­en Dialogs eine zen­trale Bedeu­tung zu. [17] Ein solch­er Dia­log stellt gewohnte Deu­tun­gen in Frage und ermöglicht neue Sicht­en. Die Mod­erieren­den von solchen Begegnungen—„Multiplikatoren“ genannt—müssen deshalb in der Lage sein, Grup­penge­spräche in Gang zu brin­gen und zu steuern, Querverbindun­gen zwis­chen den Beiträ­gen der ver­schiede­nen Besucher/innen herzustellen, für auftre­tende Schlüs­sel­wörter sen­si­bel zu sein und zen­trale Aspek­te des Erzählten zu erken­nen und fra­gend zu ver­tiefen. Es geht um gemein­sames Erar­beit­en und Teilen von Biografie [18] und um ein neues Ver­ständ­nis der Geschichte des Nation­al­sozial­is­mus.

Der Führer am Erntedanktag 20. Sept. 1934 in Goslar beim Abschreiten der Front der Reichswehr Ehrenkompagnie vor der Kaiserpfalz. "Hitler schreitet Ehrenkompanie ab, Goslar," Foto Scherl Bilderdienst Berlin S.W. Deutsches Bundesarchiv, Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst - Zentralbild (Bild 183), Bild 183-1987-0313-503, herunterladen Juni 2014, http://www.bild.bundesarchiv.de/archives/barchpic/search/_1370969194/?search[view]=detail&search[focus]=1
Der Führer am Erntedank­tag 20. Sept. 1934 in Goslar beim Abschre­it­en der Front der Reich­swehr Ehrenkom­pag­nie vor der Kaiserp­falz, Foto Scherl Bilder­di­enst Berlin S.W. DBa, Bild 183‑1987-0313–503, herun­ter­laden Juni 2014
Das Konzept der Rekon­struk­tiv­en Sozialar­beit verbindet bei dem Pro­jekt T&S die Briefe von Roland und Hilde mit den Erin­nerun­gen von Zeitzeug/innen. So wird eine einzi­gar­tige Plat­tform zur transna­tionalen, inter­gen­er­a­tionalen und inter­me­di­alen Erkun­dung der nation­al­sozial­is­tis­chen Ver­gan­gen­heit geschaf­fen. Der Aus­bil­dung von Multiplikator/innen kommt im beantragten Pro­jekt eine beson­dere Bedeu­tung zu. Ihre Auf­gabe ist es, einen kon­struk­tiv­en Dia­log zwis­chen unter­schiedlichen sozialen Grup­pen zu imi­tieren und dabei die Briefe von Roland und Hilde mit Erin­nerun­gen und Kom­mentaren in ihren his­torischen wie gegen­wär­ti­gen Bezü­gen einzuord­nen.

 

[1] Über die Ver­mit­tlung von Geschichte außer­halb der Uni­ver­sitäten siehe: Jerome de Groot, Con­sum­ing His­to­ry, Lon­don 2009; David Lowen­thal, The Past is a For­eign Coun­try, Cam­bridge 1985; Raphael Samuel, The­atres of Mem­o­ry, Lon­don 1994; Sam Wineb­urg, His­tor­i­cal Think­ing and Oth­er Unnat­ur­al Acts, Philadel­phia 2001.

[2] Roy Rosen­zweig, David The­len, The Pres­ence of the Past: Pop­u­lar Uses of His­to­ry in Amer­i­can Life, New York 1998; Jor­ma Kalela, Mak­ing His­to­ry. The His­to­ri­an and the Uses of the Past, Bas­ingstoke 2012.

[3] Feld­post im Zweit­en Weltkrieg, http://www.feldpost-archiv.de/feldpost-d.html, 11.2014; Samm­lung Frauen­nach­lässe am Insti­tut für Geschichte der Uni­ver­sität Wien, http://www.univie.ac.at/Geschichte/sfn/, 11.2014; The Sophie Project: A Dig­i­tal Library of Works by Ger­man-Speak­ing Women, http://sophie.byu.edu/, 11.2014;

[4] Pub­lic His­to­ry in a Dig­i­tal World – The Rev­o­lu­tion Recon­sid­ered, first Annu­al Con­fer­ence of the Inter­na­tion­al Fed­er­a­tion for Pub­lic His­to­ry, Uni­ver­si­ty of Ams­ter­dam, 23.– 25. 10. 2014, http://ifph.hypotheses.org/, 11.2014; Ger­man Stud­ies and Dig­i­tal Human­i­ties, Ger­man Stud­ies Asso­ci­a­tion Annu­al Meet­ing, Ses­sions 93 & 123, Kansas City, MO, 18. Sep­tem­ber 2014; Stephan Robert­son, The Dif­fer­ences between Dig­i­tal His­to­ry and Dig­i­tal Human­i­ties, 23. May 2014, http://drstephenrobertson.com/blog-post/the-differences-between-digital-history-and-digital-humanities/, 11.2014; H-Soz-Kult Redak­tion: Edi­to­r­i­al: The Sta­tus Quo of Dig­i­tal Human­i­ties in Europe, in: H-Soz-Kult, 23.10.2014,<http://www.hsozkult.de/debate/id/diskussionen-2375>; Spa­tial Nar­ra­tives of the Holo­caust: GIS, Geo-Visu­al­iza­tion, and the Pos­si­bil­i­ties for Dig­i­tal Human­i­ties, Ses­sion 29, Amer­i­can His­tor­i­cal Asso­ci­a­tion, New Orleans, 3. Jan­u­ar 2013; Tagungs­bericht: Dig­i­tal His­to­ry: 13.05.2014–14.05.2014 Zürich, H-Soz-Kult 18.07.2014, http://www.hsozkult.de/hfn/conferencereport/id/tagungsberichte-5462.

[5] Nina Simon, The Par­tic­i­pa­to­ry Muse­um 2010. http://www.participatorymuseum.org/read/; Felix Ack­er­mann, Anna Barof­f­ka, Gre­gor H. Ler­sch (Hsg.), Par­tizipa­tive Erin­nerungsräume Dial­o­gis­che Wis­sens­bil­dung in Museen und Ausstel­lun­gen, Biele­feld 2013.

[6] Theodor Adorno, Max Horkheimer, Zur Dialek­tik der Aufk­lärung, Frank­furt a. M. 1969.

[7] Nor­bert Frei, 1945 und wir. Die Gegen­wart der Ver­gan­gen­heit, in: Ders., 1945 und wir. Das Dritte Reich im Bewußt­sein der Deutschen, München 2005, S. 7–22; Wulf Kanstein­er, Die Radikalisierung des deutschen Gedächt­niss­es im Zeital­ter sein­er kom­merziellen Repro­duk­tion. Hitler und das „Dritte Reich“ in den Fernse­hdoku­men­ta­tio­nen von Gui­do Knopp, in: Zeitschrift für Geschichtswis­senschaft 51 (2003), S. 626–648, S. 646.

[8] Hans-Joachim Schu­bert, The Chica­go School of Soci­ol­o­gy. The­o­rie, Empirie und Meth­ode. In: Klinge­mann, Carsten (Hrsg.): Jahrbuch für Sozi­olo­giegeschichte. Ver­lag für Sozial­wis­senschaften, Wies­baden, 2007, S. 119–166; Ingrid Miethe, Biografiear­beit. Lehr- und Hand­buch für Studi­um und Prax­is. Weinheim2011, S. 46

[9]Miethe, Biogra­phiear­beit, S. 46

[10] Gisela Jakob und Hans Jür­gen von Wen­sier­s­ki (Hrsg.), Rekon­struk­tive Sozialpäd­a­gogik. Wein­heim 1997, S. 10.

[11] Wolf­gang Ess­bach (Hrsg.), wir/ihr/sie. Iden­tität und Alter­ität in The­o­rie und Meth­ode. Würzburg 2001, S. 61.

[12] Vgl. Cor­nelia Krichel­dorff, Biografis­ches Ler­nen – Neuori­en­tierung durch die Auseinan­der­set­zung mit der eige­nen Lebens­geschichte. In: Nachricht­en Bun­de­sar­beits­ge­mein­schaft der Senioren-Organ­i­sa­tio­nen (BAGSO), 1/2005, S. 14–15; Dies., Biografis­ches Arbeit­en und Ler­nen. Lebens­geschichtliche Prä­gun­gen als Ressourcen. In: Pflegemagazin 4/2005, S. 4–12.

[13] Hubert Klin­gen­berg­er, Lebens­mutig. Ver­gan­ge­nes erin­nern, Gegen­wär­tiges ent­deck­en, Kün­ftiges entwer­fen, München 2003; und Klin­gen­berg­er, Lebenslauf. 365 Schritte für neue Per­spek­tiv­en, München 2007.

[14] Vgl. Mandy Aftel, The sto­ry of your life. Becom­ing the author of your expe­ri­ence, New York, 1996; Her­bert, Gud­jons, Mar­i­anne Pieper, Bir­git Wagen­er-Gud­jons, Auf meinen Spuren. Das Ent­deck­en der eige­nen Lebens­geschichte, Rein­bek bei Ham­burg, 1986.

[15] Uwe Schi­mank, Biogra­phie als Autopoiesis – eine sys­temthe­o­retis­che Rekon­struk­tion von Indi­vid­u­al­ität. In: Brose, Hanns-Georg & Hilden­brand, Bruno (Hrsg.): Vom Ende des Indi­vidu­ums zur Indi­vid­u­al­ität ohne Ende. Biogra­phie und Gesellschaft, Bd. 4. Opladen, 1988, S. 55–72.

[16] Hilar­i­on Pet­zold, Exchange Learn­ing – ein Konzept für die Arbeit mit alten Men­schen. In: Pet­zold, Hilar­i­on (Hrsg.): Mit alten Men­schen arbeit­en: Bil­dungsar­beit, Psy­chother­a­pie, Sozio­ther­a­pie. Band 57, Rei­he Leben ler­nen, München 1985, S. 79.

[17] Jür­gen Sehrig, Befrem­den, Anerken­nung und Selb­sterkun­dung. Inter­views zur Mit­beteili­gung und Fasz­i­na­tion im Nation­al­sozial­is­mus, Kon­stanz: 2013.

T&Savatar[18] Johan­na Kohn, Ursu­la Caduff, Erzählcafés leit­en. Biografiear­beit mit alten Men­schen. In: Hau­pert, Bernhard/Schilling, Sigrid/Maurer, Susanne (Hrsg.): Biografiear­beit und Biografieforschung in der Sozialen Arbeit. Beiträge zu ein­er rekon­struk­tiv­en Per­spek­tive sozialer Pro­fes­sio­nen. Bern 2010, S. 211 f.

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