Ethnohistorische Mikroanalyse

Scherl, Reichsparteitag, 10.09.1938, der grosse Appell der SS, NSKK, NSFK und SS im Luitpoldhain, übersicht während des Fahnenaufmarsches, 10.9.38, Nuremberg, Deutsche Bundesarchiv, Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst – Zentralbild, Bild 183-H12148, herunterladen http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-H12148,_N%C3%BCrnberg,_Reichsparteitag.jpg, Juli 2013
Scherl, Reichsparteitag 1938, der grosse Appell der SS, NSKK, NSFK und SS im Luit­pold­hain, über­sicht während des Fah­ne­nauf­marsches, 10.9.38, Nurem­berg, DBa, Bild 183-H12148, Juli 2013

Die Briefe eröff­nen einen all­t­ags­geschichtlichen eben­so wie ethno­graphis­chen Zugang zum Han­deln der Vie­len in der Geschichte der nation­al­sozial­is­tis­chen Herrschaft. [1] Nicht ein ver­meintlich rei­bungs­los funk­tion­ieren­der Staatsappa­rat mit Hitler an der Spitze[2] oder die Bedeu­tung von gesellschaftlichen ‚Struk­turen‘ oder ‚Bedin­gun­gen‘ für den Auf­stieg und die Radikalisierung des Nation­al­sozial­is­mus [3] ste­hen in den Briefen im Mit­telpunkt, son­dern zwei Men­schen, die die „vorge­fun­de­nen Struk­turen auf­greifen und han­del­nd repro­duzieren oder verän­dern”. [4] In den 1980er Jahren öffnete sich in der Geschichtswis­senschaft der Blick auf die von der Poli­tikgeschichte vor allem als Objek­te wahrgenomme­nen his­torischen Akteure und Aktri­cen. [5] Erst jet­zt erscheint das ‚Alltägliche‘ nicht mehr als dif­fer­ent zum „zum außer­alltäglichen Poli­tis­chen und Nationalen“ [6], son­dern als span­nungs­ge­laden­er Hand­lungsraum.

"Uebungen deutscher Gebirgsjäger in der Ostmark," Auszug aus der Neuesten Zeitung 16.01.1940: 1, 01.2015
“Uebun­gen deutsch­er Gebirgsjäger in der Ost­mark,” Auszug aus der Neuesten Zeitung 16.01.1940: 1, 01.2015

Mit dem verän­derten Fokus ging die Suche nach Mate­ri­alen ein­her, die Antworten auf die neuen Fra­gen ver­sprachen. Dazu gehörte das aktive Her­stellen neuer Quellen, vor allem von Inter­views mit Zeitzeug/innen [7], aber auch die neue Inte­gra­tion von vorhan­de­nen Selb­stzeug­nis­sen. Gemein­sam ist dem Mate­r­i­al, dass es Auskun­ft gibt über die Gefüh­le, Gedanken, Hand­lun­gen und Erfahrun­gen der Aktri­cen und Akteure.[8] Im Unter­schied zu späteren Inter­views ver­weisen Briefe aber auf die zeit­genös­sis­che Per­spek­tive und damit auf eine „Erfahrungs­geschichte des Krieges“ [9], auf die tagtäglichen Aus­deu­tun­gen der Lebenswelt [10] und auf eine Geschlechtergeschichte [11] dieser Zeit. Die Briefe von Roland und Hilde beleucht­en die Innen­seite ein­er nicht nur von Hitler proklamierten, son­dern oft­mals affir­ma­tiv­en ´Volks­ge­mein­schaft´. [12]

Ins­beson­dere Briefwech­sel ges­tat­ten einen mul­ti­per­spek­tivis­chen Blick auf das Han­deln von Men­schen, [13] denen, sofern sie zu den Mit­gliedern der ´Volks­ge­mein­schaft´ gezählt wur­den, zu Beginn der nation­al­sozial­is­tis­chen Herrschaft eine gestalt­bare Zukun­ft offen­stand. All­t­ag als his­torische Kat­e­gorie umfasst nicht nur die Rou­ti­nen, das Repet­i­tive und Sicher­heit Schaf­fende [14], wie oft­mals seit­ens der Sozial­wis­senschaften proklamiert [15], son­dern auch die Her­aus­forderun­gen durch Erfahrun­gen, die sich nicht in bish­erige Deu­tun­gen inte­gri­eren lassen. [16] Forschungs­de­bat­ten wid­men sich, ins­beson­dere für die Kriegszeit, der Frage nach dem Grad der Authen­tiz­ität von Briefen.[17] Zen­tral für das hier vorgestellte Pro­jekt ist ihre Sub­jek­tiv­ität. Qual­i­ta­tive Meth­o­d­en und emis­che Zugänge im Kon­text der dicht­en Beschrei­bung [18] sind dazu prädes­tiniert, „Ein­stel­lun­gen, Wun­schbilder […] und […] Wer­turteile […] zu unter­suchen“ [19] und so eine kri­tis­che Auseinan­der­set­zung mit dem All­t­ag im Nation­al­sozial­is­mus anzure­gen. Auf diese Weise erweit­ert All­t­ags­geschichte unser Wis­sen darüber, wie, so Alf Lüdtke, “Herrschaft im Nation­al­sozial­is­mus hergestellt“ [20] und ‚zueigen‘ gemacht wurde.

Auszug, Bericht zu Mädchen, die Strümpfe für Soldaten stopfen, Neueste Zeitung, 9/272 (20.11.1939), S. 1, über Uni-Frankfurt Digitale Sammlung, 11.2014.
Auszug, Bericht zu Mäd­chen, die Strümpfe für Sol­dat­en stopfen, Neueste Zeitung, 9/272 (20.11.1939), S. 1, über Uni-Frank­furt Dig­i­tale Samm­lung, 11.2014.

In den Selb­stzeug­nis­sen der ‚Volksgenossen‘ lösen sich ein­deutige Zuweisun­gen von Zus­tim­mung und Wider­stand oder von Täter/innen und Opfern auf. Sie ver­weisen auf Gemen­ge­la­gen unter­schiedlich­er Deu­tungs- und Ver­hal­tensweisen: dem Sich-Ein­richt­en, dem Still­hal­ten, dem Hin­nehmen, Ver­suchen des Durchkom­mens, dem Mit­machen, Bil­li­gen oder Unter­stützen oder auch der Dis­tanz­nahme. [21] In den Briefen dieses Paares find­en sich Anknüp­fungspunk­te zum Leben heutiger Män­ner und Frauen, die am Beispiel alltäglich­er Entschei­dun­gen eigene aktuelle Stand­punk­te wie his­torisches Wis­sen hin­ter­fra­gen und disku­tieren kön­nen. [22] Als Beispiel sei nur auf die diachro­nen, vielfälti­gen und sich verän­dern­den All­t­agser­fahrun­gen von Frauen während der nation­al­sozial­is­tis­chen Herrschaft hingewiesen, die nicht in der nation­al­sozial­is­tis­chen Pro­pa­gan­da aufgin­gen. Nicht die tat­säch­lichen Erfahrun­gen, son­dern pro­pa­gan­dis­tis­che Frauen­bilder wur­den aber in den Nachkriegserzäh­lung von unbeteiligten und unwis­senden Frauen repro­duziert und so ihre Mittäter/innnenschaft zugle­ich unsicht­bar. [23]

400209-1-1ieSpeziell der wis­senschaftliche Blick auf All­t­agswel­ten kennze­ich­net den volk­skundlichen Ansatz per se. [24] In Egodoku­mente wie Briefen suchen Ethnograph/innen über die Erfahrungswel­ten und sub­jek­tive Per­spek­tiv­en der Autoren/innen Zugang zu Gesellschaft und Kultur—in dem Fall, des Drit­ten Reich­es. Die Deu­tun­gen, Erfahrun­gen, und Nor­men sind sowohl als Erzäh­lun­gen an ein spez­i­fis­ches Gegenüber adressiert ver­standen als Inter­pre­ta­tio­nen von Erlebtem aus dem Jet­zt her­aus analysiert. [25] Die empirischen Kul­tur­wis­senschaften wid­men sich sowohl ver­gan­genen als auch gegen­wär­ti­gen All­t­agswel­ten, um Verzah­nun­gen zwis­chen Gegen­wart und Ver­gan­gen­heit, Geschichts­bilder und Inanspruch­nah­men der Ver­gan­gen­heit für die gegen­wär­ti­gen Ord­nun­gen zu erkun­den. Die dargestell­ten eth­no­his­torischen Ver­fahren zur Mikro­analy­sen bieten also eine solide Grund­lage für ein Pro­jekt, das Liebes­briefe aus dem Drit­ten Reich als Plat­tform benutzt, um Erfahrungsräume und Deu­tungsweisen von damals und heute miteinan­der im Dia­log zu verbinden.

[1] Car­o­la Lipp, All­t­ags­forschung im Grenzbere­ich von Volk­skunde, Sozi­olo­gie und Geschichte, Auf­stieg und Nieder­gang eines inter­diszi­plinären Forschungskonzepts, in: Zeitschrift für Volk­skunde 89 (1993), S. 1–33; vgl. Gesine Krüger, Rebek­ka, Haber­mas, Beate Wag­n­er-Hasel (Hsg.), Kul­tur – Gesellschaft – All­t­ag. 20 Jahre Zeitschrift His­torische Anthro­polo­gie, in: His­torische Anthro­polo­gie 20 (2012).

[2] Eugen Kogon, Der SS-Staat, München 1946

[3] Siehe zu den unter­schiedlichen Posi­tio­nen: Michael Wildt, Die Epochen­zä­sur 1989/90 und die NS-His­to­ri­ogra­phie, in: Zeit­geschichte online 3(2013), §2 (http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208869/default.aspx#pgfId-1038760a).

[4] Andreas Gestrich, Ein­leitung: Sozial­his­torische Biogra­phieforschung, in: Ders., Peter Knoch, Hel­ga Merkel (Hsg.), Biogra­phie – sozialgeschichtlich, Göt­tin­gen 1988, S. 5–28, S. 20.

[5] Siehe Paul Steege, Mau­reen Healy, und Pamela Sweet, The His­to­ry of Every­day Life: A Sec­ond Chap­ter, in: Jour­nal of Mod­ern His­to­ry 80/2 (June 2008): S. 358–78 sowie: Forum: Every­day Life in Nazi Ger­many, in: Ger­man His­to­ry 27/4 (Okto­ber 2009), S. 560–79 und: The Con­tours of the Polit­i­cal (im Erscheinen).

[6] Mar­tin Broszat, Refer­at, in: Ders. (Hsg.), All­t­ags­geschichte der NS-Zeit. Neue Per­spek­tive oder Triv­i­al­isierung, München 1984, S. 11–20, S. 14.

[7] Berg­er­son, Entschei­dung im All­t­ag: die NS-Rev­o­lu­tion in Hildesheim, Hildesheim 2015 (Amerikanisch: Bloom­ing­ton 2004); Lutz Nietham­mer, Fragen–Antworten–Fragen. Method­is­che Erfahrun­gen und Erwä­gun­gen zur Oral His­to­ry, in: Lutz Nietham­mer, Alexan­der von Pla­to (Hsg.), ‚Wir kriegen jet­zt andere Zeit­en‘. Auf der Suche nach der Erfahrung des Volkes in nach­faschis­tis­chen Län­dern. Lebens­geschichte und Sozial­struk­tur im Ruhrge­bi­et 1930 bis 1960, Bd. 3, Berlin 1985.

[8] Benigna von Krusen­st­jern, Was sind Selb­stzeug­nisse? Begriff­skri­tis­che und quel­lenkundliche Über­legun­gen anhand von Beispie­len aus dem 17. Jahrhun­dert, in: His­torische Anthro­polo­gie 2(1994), S. 462–471, S. 463. Siehe zur Unter­schei­dung von Ego-Doku­menten: eben­da, S. 470; Irene Götz, Klara Löf­fler, Bir­git Speck­le, Briefe als Medi­um der All­t­agskom­mu­nika­tion. Eine Skizze zu ihrer kon­tex­to­ri­en­tierten Auswer­tung, in: Schweiz­erisches Archiv für Volk­skunde 89/1993, S. 165–183; Brigit­ta Schmidt-Lauber, „Zeige mir, wie du schreib­st, und ich sage dir, was du bist“. Bemerkun­gen zu Brief und Briefkul­tur, in: Muse­um für Kom­mu­nika­tion / Kurt Stadel­mann (Hsg.), Meine Viel­geliebten. Briefe der Regi­na Leuen­berg­er-Som­mer (1848–1921) an ihre Kinder, Bern 1999, S. 287–295; Har­ald Welz­er, Das Inter­view als Arte­fakt. Zur Kri­tik der Zeitzeu­gen­be­fra­gung, in: BIOS 13/1 (2000), S. 51–63.

[9] Klaus Latzel, Kriegs­briefe und Kriegser­fahrung: Wie kön­nen Feld­post­briefe zur erfahrungs­geschichtlichen Quelle wer­den?, in: Werk­stattGeschichte 22 (1999), S. 7–23, S. 7.

[10] Götz, Löf­fler, Speck­le, Briefe, S. 166.

[11] Inge Marszolek, ‚Ich möchte Dich zu gern mal in Uni­form sehen‘. Geschlechterkon­struk­tion in Feld­post­briefen, in Werk­stattGeschichte, 22/1999, S. 41–59, S. 43.

[12] Michael Wildt, Volks­ge­mein­schaft als Selb­ster­mäch­ti­gung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Prov­inz 1919 bis 1939, Ham­burg 2007.

[13] Christa Häm­mer­le, Heimat/Front. Geschlechtergschichte/n des ersten Weltkrieges in Öster­re­ich-Ungarn, Wien 2014, S. 55.

[14] Siehe zu dieser Kri­tik: Alf Lüdtke All­t­ags­geschichte. Zur Aneig­nung der Ver­hält­nisse. Ein Gespräch mit Alf Lüdtke [geführt von Rein­hard Sieder], in: Öster­re­ichis­che Zeitschrift für Geschichtswis­senschaften 2/2(1991), S. 104–113, S. 110.

[15] Hans-Georg Soeffn­er, Ausle­gung des All­t­ags – Der All­t­ag der Ausle­gung. Zur wis­senssozi­ol­o­gis­chen Konzep­tion ein­er sozial­wis­senschaftlichen Hermeneu­tik, Frank­furt a. M. 1989.

[16] Zum let­zten: Latzel, Kriegs­briefe, S. 15; Berg­er­son, Raum und Zeit in der deutschen Mit­tel­stadt, in: Brigitte Schmid-Lauber (Hsg.), Mit­tel­stadt: urbanes Leben jen­seits der Großs­tadt, Frank­furt 2010, S. 245–60; Ders. Recon­struct­ing the Self. The Uses of Alt-Hildesheim after its Destruc­tion, in: Georg Wag­n­er-Kyo­ra (Hsg.), Wieder­auf­bau europäis­ch­er Städte. Die Mod­erne und die lokale Iden­tität­spoli­tik seit 1945, Stuttgart 2010, S. 272–310.

[17] Latzel, Kriegs­briefe, S. 10; Ben­jamin Zie­mann, Feld­post­briefe der bei­den Weltkriege – eine ´authen­tis­che´ Quel­len­gat­tung? in: Peter Eign­er, Christa Häm­mer­le, Gün­ter Müller (Hsg.): Briefe — Tage­büch­er – Auto­bi­ogra­phien, Wien 2006, S. 63–75; Ruth Cape, Ruth (Hsg), Youth at War: Feld­post Let­ters of a Ger­man Boy to His Par­ents, 1943 to 1945, New York 2010, S. 1–28; Mar­zolek, Uni­forn, S. 42; Isa Schiko­rsky, Kom­mu­nika­tion über das Unbeschreib­bare – Beobach­tun­gen zum Sprach­stil von Kriegs­briefen, in: Wirk­endes Wort 2(1992), S. 295–315, S. 300; Latzel, Sol­dat­en, S. 28f.

[18] Clif­ford Geertz, Dichte Beschrei­bung. Beiträge zum Ver­ste­hen kul­tureller Sys­teme, 10. Aufl., Frank­furt am Main 200710; Schmidt-Lauber, „Zeige mir“; Welz­er, Inter­view.

[19] Götz, Löf­fler, Speck­le, Briefe, S. 171.

[20] Lüdtke, Glut, S. 226. Siehe eben­so: Alf Lüdtke, All­t­ags­geschichte – ein Bericht von unter­wegs, in: His­torische Anthro­polo­gie 11/2(2003), S. 278–295, S. 288.

[21] Siehe zu diesen Begrif­flichkeit­en: Alf Lüdtke, Wo blieb die ‚rote Glut‘? Arbeit­er­erfahrun­gen und deutsch­er Faschis­mus, in: Ders. (Hsg.), All­t­ags­geschichte, S. 224–282.

[22] Andrew Berg­er­son, K. Scott Bak­er, Clan­cy Mar­tin, Steven T. Ostovich, The Hap­py Bur­den of His­to­ry: from Sov­er­eign Impuni­ty to Respon­si­ble Self­hood, Berlin 2011.

[23] Dag­mar Her­zog, ‚Die Poli­tisierung der Lust‘. Sex­u­al­ität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhun­derts, München 2005; Häm­mer­le, Heimat/Front; Elis­abeht Heine­man, What Dif­fer­ence Does a Hus­band Make? Women and Mate­r­i­al Sta­tus in Nazi and Post­war Ger­many, Berkerly/Los Ange­les 1999; Marszolek, Uni­form, S. 44; Häm­mer­le, Heimat/Front.

[24] Lipp, All­t­ags­forschung; vgl. auch: Gesine Krüger, Rebek­ka Haber­mas, Beate Wag­n­er-Hasel (Hsg.), Kul­tur – Gesellschaft – All­t­ag. 20 Jahre Zeitschrift His­torische Anthro­polo­gie, His­torische Anthro­polo­gie 20 (2012).

T&Savatar[25] Geertz, Beschrei­bung; Thomas Hen­gart­ner, Brigit­ta Schmidt-Lauber, Albrecht Lehmann (Hsg.), Leben – Erzählen. Beiträge zur Erzähl- und Biogra­phieforschung. Festschrift für Albrecht Lehmann, Berlin 2005; Lehmann, Erzählstruk­tur und Lebenslauf. Auto­bi­ographis­che Unter­suchun­gen, Frank­furt a. M. 1983; Christoph Schmitt und Siegfried Neu­mann, Homo nar­rans. Stu­di­en zur pop­ulären Erzäh­lkul­tur. Festschrift für Siegfried Neu­mann zum 65. Geburt­stag, Mün­ster 1999