Bb 190327 Amerikanischen Betatest von dem T&S Curriculum

In März 2019 mach­ten High-School Schü­ler aus dem Pem­bro­ke Hill School in Kan­sas City, MO, im Beta­test von der ers­ten Leh­rein­hei­ten des neu­en T&S Cur­ri­cu­lums mit. Eine voll­stän­di­ge Beschrei­bung des Lehr­plans sowie die geschrie­be­nen Reak­tio­nen der Schü­ler auf den Brie­fen bekom­men Sie natür­lich auf Eng­lisch in der Bekannt­ma­chung hier.

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Eichler-Schwarzkopf, Liebe auf Distanz

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Danie­la Eich­ler-Schwarz­kopf, Wien


Lie­be auf Distanz : Pri­vat­kor­re­spon­denz eines deut­schen Ehe­paars im Zwei­ten Welt­krieg

Wir freu­en uns auf die Ver­öf­fent­li­chung einer neu­en Mas­ters-Arbeit zu  T&S. Sie wur­de von Danie­la Eli­sa­beth Eich­ler-Schwarz­kopf an der Uni­ver­si­tät Wien  (FB Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie) Herbst 2018 ver­fasst. Herz­li­chen Glück­wunsch zu Fr. Eich­ler-Schwarz­kopf!

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09. Juni 1942

[420609–2‑1]

112.

Diens­tag, am 9. Juni 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes, teu­res Herz! Du!!

Mor­gen schrei­ben wir den Juni schon wie­der zwei­stel­lig – und dann wer­den die Tage rasch ver­ge­hen bis vorn eine 20 steht, Du! 21. 22. 23. 24. –! Und dann hört doch unser Kalen­der auf, gelt?

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25. März 1942

[420325–1‑1a]

[Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 25. März [‘]42

Gelieb­tes Herz! Mein lie­bes, treu­es Weib!

Heu­te muß ich aber nun [ein]mal an die ander[e]n Glie­der der Fami­lie den­ken, und Du, Schät­ze­lein, wirst dabei etwas kür­zer kom­men, aber nur im Umfang, nicht in der Herz­lich­keit. Du, ich gera­te ja in Schul­den, über Schul­den, wird gar nicht dau­ern, lau­fen die Beschwer­den ein. Ach Du! Ich kann mich doch gar nicht tren­nen von Dir, wenn ich an Dei­nem bBoten schrei­be – ich kann mei­ne Gedan­ken auf gar nichts ande­res rich­ten. Die lie­be Mutsch wird auf ein Zei­chen war­ten, die K.er Eltern, Sieg­fried ist wie­der [ein]mal dran, usw. usw. Aber Du kommst ganz zuerst dran heu­te! Und an den Schluß will ich nur noch den Gute­nacht­kuß hän­gen.

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24. März 1942

[420324–2‑1]

43.

Diens­tag, am 24. März 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Her­zens­schät­ze­lein! Mein [Roland]!

Du!! Oh Du!!! Ein Mor­gen ist, so tau­frisch und schön, wie er nur in der erwa­chen­den Früh­lings­zeit sein kann. Mein Herz ist vol­ler Sehn­sucht, vol­ler Lie­be und Son­ne! Oh mein Gelieb­ter! Ich den­ke doch ganz innig Dein! Du mußt es füh­len, mein’ ich – Du mein Her­zens­schatz! Und in all mei­ne Her­zens­se­lig­keit hin­ein kom­men jetzt zwei Boten von Dir, Gelieb­ter! Mein [Roland]! Sie sind so voll Schwer­mut und Heim­weh – voll Sehn­sucht, schwer­mü­ti­ger Sehn­sucht. Ach, Du mein gelieb­tes, gutes Her­ze­lein! Komm an mein Herz! Komm ganz nahe zu mir, birg Dein lie­bes Köpf­chen an mei­ner Brust – mein!

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