Trug und Schein: Ein Briefwechsel

1942 September

16. September 1942

[420916–1‑1] Mitt­woch, den 16. Sept. 1942 Gelieb­tes Weib! Mei­ne [Hil­de]! Mein Her­zens­schatz, Du! O Gelieb­te! Weißt Du es noch, wie wir ein­an­der zum ers­ten Male so schrie­ben?: „Mei­ne lie­be [Hil­de]!” – ach Du! das dünkt mir schon sooo lan­ge zurück­lie­gend, unmög­lich fast. Ist doch, als ob wir schon ewig zusam­men­ge­hör­ten, gelt Her­ze­lein? Seit­dem wir auf […]

15. September 1942

[420915–2‑1] [*Brief unvoll­stän­dig] O.i. SA, den[*] Diens­tag, am 15. Sepetmber 1942. Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Du mein gelieb­tes, teu­res Herz! Gelieb­ter! Sind doch heu­te Dei­ne lie­ben Boten vom Mon­tag und Diens­tag gekom­men, genau sie­ben Tage! Man kann schon so rech­nen. Und ich wer­de doch noch an Dich schrei­ben, weil Du mir noch nichts Genau­es sagen kannst! Aber […]

14. September 1942

[420914–2‑1] O. SA, den[*] Mon­tag, am 14. Sep­tem­ber 1942. Herz­al­ler­liebs­ter! Gelieb­tes, teu­res Herz! Mein [Roland]! Du! Heu­te scheint doch wie­der die lie­be Son­ne, viel hel­ler als ges­tern! Und es wäre ein Pracht­wet­ter gewe­sen für uns­re Wäsche. Aber ich bin froh, daß sie tro­cken ist und das [sic] ich mich nicht noch län­ger damit her­um­pla­gen muß. […]

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