29. Juli 1942

[420729–1‑1]

Mitt­woch, den 29. Juli 1942

Her­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te Hil­de, Du!!!

Täg­lich kommt Dein lie­ber Bote zu mir – und ich kann teil­neh­men an Dei­nen Feri­en­ta­gen im K.er Eltern­haus. Sei von Her­zen bedankt für Dein treu­es Lieb­ge­den­ken. [Du] Hast Dein Man­ner­li auch im Bil­de mit auf die Rei­se genom­men – Du Lie­bes! Und nun bin ich doch immer in Eurer Mit­te. Du, wir bei­de sind es doch, die uns[e]re bei­den Fami­li­en zusam­men­bin­den, Du bist da – ist doch das Man­ner­li auch in sei­ner Abwe­sen­heit ganz gegen­wär­tig. Ach, es drängt sich doch über­all ein und drängt sich vor, wo Du, Gelieb­te, bist – und Du lässt es doch vor, an Dei­ne Sei­te, Dir zual­ler­nächst, und wür­dest mich doch suchen, wenn ich nicht zu Dir käme! Oh Her­ze­lein! Welch lie­bes Ver­bun­den­sein ist zwi­schen uns!

“29. Juli 1942” wei­ter­le­sen
Plea­se fol­low and like us:
error

14. Juli 1942

[420714–2‑1]

Diens­tag, am 14. Juli 1942.

[Roland]! Liebs­ter [Roland] mein!!! Herz­al­ler­liebs­ter!

Du bist zu mir gekom­men! Bist doch wahr­haf­tig selbst zu mir gekom­men!

Mein [Roland]!

Du!!!!! Du!!!!! Du !!!!! !!!!! !!! Oh Schät­ze­lein!

Wie habe ich sehn­süch­tig aus dem Fens­ter geschaut heu­te früh, bin schon vor sie­ben Uhr auf den Markt gegan­gen, damit ich daheim sei, wenn der Post­bo­te käme. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error