28. November 1941

[411128–2‑1] Frei­tag, am 28. Novem­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein herz­lie­bes Man­ner­li! Nun ist es so weit, daß ich mich zu Dir set­zen kann, ledig aller Pflich­ten. Du!! Ich habe den gan­zen Tag schon auf die­se Stun­de gewar­tet! Herz­al­ler­liebs­ter mein! Ich muß Dich ja heu­te sooo her­zin­nig lieb­ha­ben um aller Lie­be und Herzensfreude […]

27. November 1941

[411127–1‑1] [Salo­ni­ki,] Don­ners­tag, den 27. Nov.[ember] [19]41 Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Mei­ne lie­be [Hil­de], Du! Drei Tage kei­ne Post – das ist eine ganz schö­ne Gedulds­pro­be. Ach Du! Wenn Du mich 3 Tage [ein]mal nicht anschau­test oder nicht mit mir sprä­chest – das hielt[‘] ich doch nicht aus. Aber so ist es doch gar nicht. 

27. November 1941

[411127–2‑1] Don­ners­tag, am 27. Novem­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein [Roland]! Gelieb­tes Her­ze­lein! Du!!! Ich bin wie­der zuhau­se von der Stadt. Ach, bin ich froh! So ein Gewim­mel und Geschub­se! Die Leu­te tre­ten ein­an­der fast die Füße weg. Ist schon rich­ti­ger Weih­nachts­be­trieb. Wir sind heu­te vor­mit­tag 936 [Uhr] los­ge­fah­ren. Zuerst bin ich gleich zu mei­nem Arz­te. Mutsch mit. […]

26. November 1941

[411126–1‑1] Mitt­woch, den 26. Novem­ber 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Du!!! Mein lie­bes, lie­bes Weib! Heu­te komm[‘] ich gleich mal zum Vor­mit­tag auf einen Sprung zu Dir. Jetzt ist es 11 Uhr. Da wird unser Lager abge­bro­chen. Alles begibt sich zum Essen und still wird’s im Haus. Ich fah­re ja mit der Stra­ßen­bahn und rich­te es so ein, daß […]

26. November 1941

[411126–2‑1] Mitt­woch, am 26. Novem­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein liebs­ter, liebs­ter [Roland]! Du!!! Ach! Könn­te ich mich jetzt an Dei­ne Sei­te set­zen, ganz froh und still! Könn­te ich mei­nen Kopf an Dei­ne Schul­ter leh­nen, es ist so beglü­ckend, Dei­ne Nähe zu füh­len, die mir so viel Gebor­gen­heit und Ruhe schenkt. Gelieb­ter! Mit Dir möch­te ich nun Feierabend […]

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