29. März 1941

[410329–2‑1] Sonn­abend, am 29. März 1941. Mein gelieb­tes Herz! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Du!! Sonn­abend ist [es], der Fei­er­tag will begin­nen; die Uhr zeigt ½ 8, es wird schon dun­kel drau­ßen, und bei mir hier drin­nen am Tisch läßt sichs’[sic] bald nicht mehr schrei­ben. Jetzt habe ich Licht gemacht und noch ein­mal muß­te ich sin­nend in […]

28. März 1941

[410328–2‑1] Frei­tag, am 28. März 1941. Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Du!! Eben habe ich noch ein paar Wor­te ange­fügt an den Brief, den Mutsch ges­tern abend an Vater rich­te­te. Er hat­te mich nach Chem­nitz ein­ge­la­den, Mutsch will aber davon nichts wis­sen! So hat sie ihn nun am betref­fen­den Tage nach O. eingeladen. […]

28. März 1941

[410328–1‑1] Frei­tag, den 28.März 1941. Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Wenn ½ 5 Uhr der Dienst been­det ist, dann macht sich alles fer­tig zum Aus­schwär­men in die Stadt. Urlaub ist bis 11 Uhr am Abend. Ich woll­te heu­te eigent­lich auch zur Stadt, um ein­mal zu baden. Aber nun sind wir geschlos­sen gegangen, […]

27. März 1941

[410327–2‑1] Don­ners­tag, am 27. März 1941. Mein gelieb­tes  Herz! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter!! Heu­te ist der Him­mel wie­der ganz ver­han­gen. Ein dicker, grau­er Nebel erfüllt die Luft, man kann gar­nicht [sic] frei atmen. Und dazu reg­net es so herz­lich; unser ‚Staren­schnee‘ ist schon zu einer dicken, brau­nen Soße gewor­den. Aber ich bin’s [sic] ganz zufrieden. […]

27. März 1941

[410327–1‑1] Don­ners­tag, den 27. März 1941. Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de], Du!!! In 3 Tagen, heißt es, kön­nen wir die ers­te Post erwar­ten. Ich war­te und freue mich so dar­auf, um [sic] wie­der etwas von Dir zu hören, um [sic] wie­der mit der Hei­mat in Ver­bin­dung zu tre­ten. Ach Herz­lieb! Nun wir wie­der, wenn auch auf kurze […]

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