28. Juli 1941

[410728–1‑1]

Mon­tag, der 28. Juli 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb, Gelieb­te mein!

Du, nun geht’s mit Rie­sen­schrit­ten auf das Monats­en­de. Und der August­mo­nat – wird uns glück­lich zusam­men­füh­ren? Gott gebe es! Es ist ein Kämp­fen um den Urlaub, kannst [Du] Dir viel­leicht den­ken. 200 Mann sind wir. Vor­erst dür­fen nur 5% fah­ren. Wenn ich da also mit unter den Ers­ten bin, dann bloß – weil ich ein lie­bes Frau­chen habe, Du!!! Wei­ter­le­sen!

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25. Juli 1938

[380725–2‑1]

25.7.38.

O., am 25. Juli 1938.

Lie­ber Herr [Nord­hoff]!

Einen schö­ne­ren Mor­gen­gruß hät­te mir heu­te nie­mand br[in]gen kön­nen als Sie, mit Ihrer erlö­sen­den Nach­richt. Weil ich Sie nur außer Gefahr weiß, das übri­ge holen Sie nun schon noch auf; wie gut, daß Ihnen noch 14 Tage zur Ver­fü­gung ste­hen. Nüt­zen Sie sie recht gut aus! Ich bin jetzt so froh und dank­bar.

Ach wären wir doch gleich zusam­men gefah­ren, viel­leicht wäre es nicht pas­siert,” so schrie­ben Sie im vori­gen Brief — und wenn es so gekom­men wäre. Ich hät­te alles dar­an­ge­setzt, Sie gesund zu bekom­men, ohne denen zu Haus[e] etwas mer­ken zu las­sen [sic]. Oder könn­ten Sie mir sowas nicht zutrau­en? Wei­ter­le­sen!

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