29. Januar 1941

[410129–1‑1] Mitt­woch, den 29. Janu­ar 1941. Mein lie­bes teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Herz­lieb! Du! Was ist das heu­te in mir? Daß ich so froh bin! Sind es die lie­ben hel­len Tage, die ver­hei­ßungs­voll auf das stei­gen­de Licht deu­ten? Ist es, weil mir die Arbeit so gut von der Hand ging? Ges­tern schon und heute? […]

28. Januar 1941

[410128–2‑1] Diens­tag, am 28. Janu­ar 1941. Herz­al­ler­liebs­ter Du!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!! Gelieb­ter mein!! Heut[e] ist es spät, da ich Dir schrei­be, schon 5 Uhr – und wenn Mutsch heim­kommt und ehe Vater zur Nacht­schicht geht, ist noch eine Wei­le Unru­he um mich her – der Bote kann also heu­te abend noch nicht mit fort. Aber Du!! […]

28. Januar 1941

[410128–1‑1] Diens­tag, den 28. Janu­ar 1941 Mein lie­bes teu­res Herz! Herz­lieb mein!!! Du!!!! Heu­te fang ich mal gleich zu mit­tag an. Es ist so schön ruhig. Und heut[‘] abend will ich mich mal bis­sel [sic: biss­chen] eher nie­der­le­gen zum Aus­schla­fen. Letz­te Nacht habe ich wenig geschla­fen, habe gefro­ren im Bett – es ist mord­s­kalt bei uns […]

27. Januar 1941

[410127–2‑1] Mon­tag, am 27. Janu­ar 1941. Herz­al­ler­liebs­ter!! Mei­ne lie­ber, lie­ber [Roland]!! Gelieb­ter Du!! Heu­te ist es wie­der grim­mig kalt drau­ßen, alles ist hart gefro­ren, auch die Fens­ter sind zu bis oben­hin. Aber – die lie­be Son­ne scheint, Du! So hell! Und so blau ist der Him­mel! Wun­der­schön ists [sic: ist es] drau­ßen. Wenn ich jeman­den hät­te an […]

27. Januar 1941

[410127–1‑1] Mon­tag, den 27. Janu­ar 1941. Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de] Du! Nun gehen sie hin und her zwi­schen uns, die Boten der über­quel­len­den Freu­de, Du!! Herz­lieb!!! Nun steht sie auch auf Dei­nem gelieb­ten Ant­litz so rein und dank­bar und herz­lich und kind­lich! Weißt [Du]! Wie ein Kind, so kann ich mich wie­der freuen […]

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