Trug und Schein: Ein Briefwechsel

07. Februar 1940

[400207–1‑1] S. am 5. Febru­ar 1940. Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Vor mir lie­gen 2 Stö­ße Hef­te, dazu noch etli­che ande­re Arbeit. Aber ich mag sie noch nicht anfas­sen. Mei­ne Gedan­ken sind noch um Dich. Ich mag sie nicht stö­ren. So kurz uns[e]re Begeg­nun­gen jetzt sein müs­sen, möch­te man sich sagen, es ist scha­de um […]

6. Februar 1940

[400206–2‑1] O., am Fast­nachts­tag 1940. Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Nun ist es schon der zwei­te Tag, daß Du fort bist. Ich war am Sonn­abend und Sonn­tag so glück­lich und froh und ruhig, weil Du bei mir warst. Ich weiß und ich füh­le und erken­ne es aus Dei­nem gan­zen Wesen, wie lieb Du mich hast, […]

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