29. November 1939

William-Adolphe Bouguereau (1825-1905) - The Proposal (1872)
Wil­liam-Adol­phe Bou­gue­reau, Der Antrag, 1872, über Wiki­me­dia Com­mons, 11.2014.
[391128–1‑1]

S. am 28. Novem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Nun tren­nen uns nur noch wenig Stun­den von unse­rem Fest­tag, Herz­lie­bes! So wie wir zuein­an­der ste­hen, ergab sich die­ses Ereig­nis eigent­lich wie von selbst, es schien uns nur noch eine For­ma­li­tät, eini­ge Wochen frü­her oder spä­ter, das schien ohne Bedeu­tung. Nun, da ich Dei­nen Eltern geschrie­ben habe und sie um Dei­ne Hand bit­te, erscheint mir die­ser Tag wich­ti­ger, und es ist mir rich­tig fei­er­lich zumu­te gewor­den. Wei­ter­le­sen!

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27. November 1939

Talvisota 7th Army 1939
Die Rote Armee rückt 2. Dezem­ber 1939 in die Kare­li­sche Land­enge vor. Quel­le: Pan­sar i Vin­ter­k­ri­get by Mak­sym Kolo­my­jec, Bild: CAFM, gemein­frei, über Wiki­me­dia Com­mons, 11.2014.
[391127–2‑1]

O., am 27. Novem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Dies­mal weiß ich vor lau­ter Auf­re­gung und Freu­de gar­nicht, wo ich zuerst begin­nen soll. Allem vor­an muß ich Dir aber recht herz­lich dan­ken, für Dei­ne lie­be Brief­kar­te. Wenn Dein Bote ges­tern auch mal einen kür­zer gefaß­ten Inhalt barg, so hat er mich doch herz­lich erfreut; denn er ent­hielt alles, was ich wis­sen muß, Du! Wei­ter­le­sen!

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24. November 1939

[391124–1‑1]

S. am 24. Novem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Daß die­ser Sonn­tags­gruß so kurz aus­fällt, Du weißt es, ist nicht ein Zei­chen, daß ich Dei­ner nicht den­ke oder für Dich kei­ne Zeit habe — gera­de umge­kehrt, Herz­al­ler­liebs­te, Du, es berei­tet sich etwas vor, hast Du es auch schon gemerkt, Du, ein Fest, ein beson­de­rer Tag, gilt uns bei­den, Dir und mir! Wei­ter­le­sen!

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22. November 1939

Auszug, Neueste Zeitung, 9/272 (20.11.1939), S. 1, über Uni-Frankfurt Digitale Sammlung, 11.2014.
Aus­zug, Bericht über den gesun­ke­nen hol­län­di­schen Pas­sa­gier­damp­fer Simon Boli­var, Neu­es­te Zei­tung, 9/272 (20.11.1939), S. 1, über Uni-Frank­furt Digi­ta­le Samm­lung, 11.2014.

[391122–2‑1]

O., am 22. Novem­ber 1939.

Am Mon­tag.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Ich lie­ge nun schon in mei­nem Bett — in unser[e]m Bett, Du! Es schlägt gera­de 8 vom Kirch­turm. Wirst Du auch schon zur Ruhe gegan­gen sein? Ob Du auch wohl­be­hal­ten heim gekom­men bist? Wenn das Licht so hell scheint, dann bin ich ganz ruhig — aber im Dun­keln, Du! Wei­ter­le­sen!

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21. November 1939

Militärfahrkarte1938
Mili­tär­fahr­kar­te, 1938, Lizenz­frei, über Wiki­me­dia Com­mons, 11.2014
[391121–1‑1]

S. am 21. Novem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Nun muß ich Dir mei­ne gute Heim­kehr mel­den. Sie ver­lief plan­mä­ßig und ziem­lich pünkt­lich. Von Chem­nitz aus teil­te ich mein Abteil mit einem ein­zi­gen Sol­da­ten. Wir haben uns lang gemacht, ich habe halb schlum­mernd, müde und froh, dahin­ge­däm­mert. Ich muß dar­an den­ken, wie es war, wenn ich frü­her von uns[e]rer Begeg­nung heim­fuhr, als wir ein­an­der noch nicht gewiß waren. Wei­ter­le­sen!

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