Trug und Schein: Ein Briefwechsel

09. Mai 1939

[390509–2‑1] O., am 7. Mai 1939. Mein lie­ber [Roland]! Mich drängt es, noch etwas für Dich zu schrei­ben, wenn’s auch schon längst Schla­fens­zeit ist. Ich kann kei­ne Ruhe fin­den. Bald wird die Uhr Mit­ter­nacht schla­gen. Bist Du es, Lie­ber, der mich in Gedan­ken sucht? Plea­se fol­low and like us:

03. Mai 1939

[390503–2‑1] O., am 3. Mai 1939. Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Unter den vie­len Hän­den, die am Mon­tag den Abrei­sen­den nach­wink­ten, sah ich immer nur eine Hand. Eine lie­be Hand, die ich jetzt ganz fest und dank­bar drü­cken möch­te. Längst schon waren die Lich­ter der Stadt zurück­ge­blie­ben, und ich stand noch immer am Fens­ter und starr­te […]

02. Mai 1939

[390502–1‑1] L. am 2. Mai 1939. Am Diens­tag. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Und am Diens­tag, da ist alles gewe­sen. So sag­te ich vor­aus­schau­end in den Tagen mei­ner Unge­duld. Und nun ist es wie­der Diens­tag. Und es ist doch man­ches geblie­ben, mehr als sonst. Plea­se fol­low and like us:

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