Trug und Schein: Ein Briefwechsel

1939 März

23. März 1939

[390323–1‑1] L. am 23. März 1939. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Eine Über­ra­schung: Wir wol­len uns am Sonn­abend tref­fen und Du sollst am Sonn­tag mein Besuch sein. Hof­fent­lich bist Du gesund und ange­nehm über­rascht. Die­se Ent­schei­dung fiel ges­tern, nicht aus einer aben­teu­er­li­chen Regung, son­dern aus fol­gen­den ver­nünf­ti­gen Erwä­gun­gen: Plea­se fol­low and like us:

20. März 1939

[390320–2‑1] O., am 19. März 1939. Mein lie­ber [Roland]! Heu­te, am Ent­las­sungs­ta­ge dach­te ich oft an Dich. Er ist ein beson­de­rer, ein gro­ßer Tag für Dich. Den jun­gen Men­schen­kin­dern, die bis jetzt unter Dei­ner und der Eltern Obhut stan­den, öff­net sich nun die Pfor­te, die hin­aus­führt aus dem schö­nen Kin­der­land in[’]s Leben. Ich den­ke an […]

16. März 1939

[390316–1‑1] L. am 13. März 1939. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Es drängt mich schon heu­te, der Erin­ne­rung an den gest­ri­gen Tag ein paar Zei­len zu wei­hen. Wie mir zumu­te war als ich nach Hau­se fuhr? Plea­se fol­low and like us:

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