Trug und Schein: Ein Briefwechsel

07. Juli 1939

[390707–1‑1] L. am 3. Juli 1939. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Heu­te mor­gen [sic] habe ich Dich zwar erst zie­hen las­sen; trotz­dem zäh­le ich die­sen Mon­tag schon als ers­ten ver­stri­che­nen Tag zum nächs­ten Wie­der­se­hen. Ach lie­be [Hil­de], uns[e]re Begeg­nun­gen wer­den immer kür­zer. Plea­se fol­low and like us:

05. Juli 1939

[390705–2‑1] O., am 5. Juli 1939. Mein lie­ber [Roland]! Wirst Du wohl heu­te das klei­ne nack­te Elfen­kind in emp­fang genom­men haben? Die­se paar Wor­te an Dich, das war am Mon­tag ziem­lich mei­ne gan­ze Arbeit zu Hau­se. Um sie­ben bin ich in[‘]s Bett. Ach Du! Ich war zum Umfal­len müde und matt. Damit ist aber nicht […]

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