Trug und Schein: Ein Briefwechsel

15. Juli 1938

[380715–2‑1] 14.7.38 O., am 15. Juli 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Es ist nicht in Wor­te zu fas­sen, wie glück­lich ich bin. Die Zeit drängt und doch kann ich nicht eher schrei­ben, bis ich die vol­le Gewiß­heit habe. Heu­te wur­de sie mir zu teil und ich kann es kaum fas­sen. „Ich darf”, noch nie waren die­se beiden […]

13. Juli 1938

[380713–1‑1] B. am 13.7.1938 Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Sie haben lan­ge war­ten müs­sen. Erst heu­te, am drei­zehn­ten, kom­me ich zum Schrei­ben. Seit Sonn­tag nach­mit­tag [sic] bin ich zu Hau­se. Die letz­ten Tage ver­gan­ge­ner Woche war noch vie­ler­lei zu tun und abzu­schlie­ßen. Dazu las­te­te ein Druck auf mir eini­ge Tage. Schuld dar­an war Ihr Vor­schlag, der mir mit­sei­ner [sic] […]

6. Juli 1938

[380706–1‑1] L. am 6. Juli 1938.  Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! End­lich bin ich frei vom Dienst. So ungern habe ich kaum noch Schu­le gehal­ten als in der Zeit von Ostern her. Ich bin froh, wenn ich für mich sein kann. Ich schel­te mich nicht dar­um und den­ke, das wird schon wie­der bes­ser und es ist recht […]

4. Juli 1938

[380704–2‑1] 2.7.38 O., am 4. Juli 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Heu­te muß ich den Brief begin­nen, auch wenn ich weiß, daß ich ihn nicht zu Ende schrei­ben kann, mei­ner Müdig­keit hal­ber. Doch ich bin dann im Bewußt­sein, Ihnen Genü­ge getan zu haben, indem ich Ihnen mei­ne gute Heim­kehr mel­de. Ja, mei­ne Rück­rei­se ging etwas ver­dreht an […]

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