Trug und Schein: Ein Briefwechsel

11. August 1938

L. am 11.8.1938 5 6 //7 [*]// 8 9 10 11 12 13 14 [*] Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! /Das waren ein paar schwe­re Tage. Uns[e]re Groß­mutter ist mit­ten aus ihrem Sor­gen / und Schaf­fen abge­ru­fen wor­den. Gott gab ihr ein gnä­di­ges Ende. Vori­ge Woche ging ich baden, Diens­tag und Mitt­woch in B., Don­ners­tag und Frei­tag in G.. […]

09. August 1938

[380809–2‑1] 7.8.1938. O., am 9. August 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Beglei­tet mit Ihren bes­ten Wün­schen für den Anfang, betrat ich am Mon­tag wie­der mein Arbeits­feld. Ich muß sagen[,] er ist mir leicht gefal­len, der Start für ein gan­zes, lan­ges Jahr. Ers­tens übt die neue Umge­bung ein ange­neh­mes Gefühl auf mich aus. Wir Mädels sind jetzt für […]

06. August 1938

[380806–1‑1] 4.8. B. am 6. Aug. 1938 Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Es ist mir erst zu Hau­se recht deut­lich gewor­den, wie­viel Lau­fe­rei und Aus­la­gen ich Ihnen zuge­mu­tet habe, als ich Ihnen auf­trug, die Fil­me zu besor­gen. Sie haben mich aber recht ver­stan­den: Sie soll­ten die Bil­der zuerst sehen und über die Auf­nah­men ver­fü­gen. Mit Span­nung und Ent­de­cker­freu­de […]

03. August 1938

[380803–2‑1] O., am 3. August 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Wohl­be­hal­ten lang­te ich am Sonn­tag in O. an. In Chem­nitz ange­kom­men, bin ich im Höl­len­tem­po rüber nach unser[e]m Bahn­steig gerannt; ein­stei­gen und abfah­ren, das war eins. Ich möch­te nur wis­sen[,] ob auch Sie so matt und abge­spannt waren die­se Tage. Unser Aus­flug allein kann das doch […]

Nach oben scrollen