Ein historisches Theaterstück über Hilde und Roland in Amerikanisch

Love in the Age of Hitler: A Courtship in Letters, 1938–1940

Geschrie­ben von K. Scott Baker, Andrew Stuart Ber­ger­son und Debo­rah Par­ker

Die Geschich­te von Roland und Hil­de als eng­lisch­spra­chi­ges Thea­ter­stück auf die Büh­ne zu brin­gen, macht es erst­mals mög­lich einem fremd­spra­chi­gen Publi­kum das T&S-Projekt anschau­lich zu prä­sen­tie­ren. Die Brie­fe bie­ten in meh­re­rer Hin­sicht Stoff für ein viel­schich­ti­ges Stück:  Einer­seits Hil­des und Rolands Selbst­prä­sen­ta­ti­on als Brief­schrei­ber und ande­rer­seits die Her­aus­for­de­rung einer sich lang­sam ent­wi­ckeln­den Lie­bes­be­zie­hung vor dem Hin­ter­grund eines natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Regimes, das zuneh­mend völ­ker­mör­de­ri­sche Poli­tik betreibt.

Im Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res hat das T&S-Team mit der Erar­bei­tung des Thea­ter­stü­ckes begon­nen: Aus einer Aus­wahl von Brie­fen zwi­schen 1938 bis 1940, die voll­stän­dig oder teil­wei­se über­setzt wur­den, ent­stand ein Stück aus zwei Akten. Bea­te Pet­tig­rew, Pro­fes­so­rin am John­son Coun­ty Com­mu­ni­ty Col­le­ge in Over­land Park, über­nahm die Insze­nie­rung des Stü­ckes, das sie mit ihren Schau­spiel­stu­den­ten besetz­te.

Am 20. Mai 2017 war es soweit: “Love in the Age of Hit­ler” fei­er­te Pre­mie­re. Ein­ge­bet­tet in den Work­shop “Wri­ting Yours­elf into Histo­ry”, konn­ten die jun­gen und älte­ren Teil­neh­mer nicht nur das Stück anschau­en, son­dern anschlie­ßend in geführ­ten Dis­kus­si­ons­grup­pen ihre Gedan­ken und Mei­nun­gen aus­tau­schen. In abschlie­ßen­den Ein­zel­in­ter­views, wur­den die Rezi­pi­en­te noch­mals gezielt nach ihrer Mei­nung über Hil­de und Roland, das Stück sowie per­sön­li­chen Par­al­len und mög­li­chen Gegen­warts­be­zü­gen befragt.

Der Pro­gramm­heft zum Schau­spiel ist here zugäng­lich. Eine digi­ta­le Doku­men­ta­ti­on des Stü­ckes, als auch des Work­shops ist auf dem T&S’s You­Tube chan­nel (play­list: Wri­ting Yours­elf into Histo­ry) zu fin­den inkl. ein­füh­ren­de Erläu­te­run­gen und eine Auf­zeich­nung der Urauf­füh­rung. Auf­nah­men von indi­vi­du­el­len Reak­tio­nen bzw. Grup­pen­ge­sprä­che zum Schau­spiel und Work­shop sind von den Pro­jekt­lei­tern zugäng­lich.

Spon­so­ren: Das UMKC Huma­nities Con­sor­ti­um in Koope­ra­ti­on mit den UMKC Depart­ments von Ger­man, Histo­ry, und Thea­t­re; das UMKC School of Gra­dua­te Stu­dies; das High School/College Dual­Credit Part­nership; das John­son Coun­ty Com­mu­ni­ty Col­le­ge; das Lee’s Sum­mit School District; das Mid­west Cen­ter for Holo­caust Edu­ca­ti­on; das Shepherd’s Cen­ter KC Cen­tral; and das Mis­sou­ri Huma­nities Coun­cil mit der Unter­stüt­zung von dem Natio­nal Endow­ment for the Huma­nities.

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